Salut entdeckt zwei Fälle der neuen kolumbianischen COVID-Variante auf Mallorca

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Die Abteilung für mikrobielle Genomik des mikrobiologischen Dienstes des Universitätskrankenhauses Son Espases auf Mallorca hat zum ersten Mal zwei Fälle der kolumbianischen Variante von COVID-19 auf den Balearen entdeckt.

Wie die Conselleria de Salut i Consum an diesem Samstag (15.05.2021) in einer Pressemitteilung berichtete, hat die Abteilung für mikrobielle Genomik des mikrobiologischen Dienstes des Krankenhauses Son Espases zwei Fälle einer neuen Variante von COVID in der letzten Charge der Sequenzierung entdeckt, die der vierten Woche im April und der ersten Woche im Mai entspricht, in der 70 Fälle analysiert wurden.

Die Ergebnisse wurden der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit und Partizipation sowie dem Nationalen Zentrum für Mikrobiologie mitgeteilt.

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Von den 70 analysierten Fällen gehören 56 zur britischen Variante, die mit 80 Prozent weiterhin die vorherrschende auf den gesamten Inseln ist. 13 der 14 sequenzierten Fälle weisen die E484K-Mutation auf, die eine gewisse Abnahme der Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bedingt. Die andere Variante, die entdeckt wurde, wurde als nicht relevant eingestuft.

Von den 13 genannten Fällen gibt es erstmals zwei Fälle der kolumbianischen VOC 1.621. Beide sind auf Mallorca nachgewiesen worden. Der Rest sind bereits zuvor erkannte Varianten.

Im Einzelnen gibt es fünf Fälle der brasilianischen Variante (P1) – drei auf Mallorca und zwei auf Ibiza-; drei Fälle der nigerianischen Variante (B.1.525), alle auf Mallorca, und drei Fälle der New Yorker Variante (B.1.526), ebenfalls alle auf Mallorca. Bislang wurden keine Fälle der indischen Variante gefunden.

Seit Beginn der Pandemie hat die Unidad de Genómica Microbiana del Servicio de Microbiología de Son Espases das Genom von mehr als 1.200 Fällen von COVID-19 auf den Balearen sequenziert.

So war das Universitätskrankenhaus Son Espases eines der Zentren des Staates, das mehr Proben von SARS-CoV-2 sequenziert hat, weit über den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC).