Salut ermutigt zu Grippeimpfungen, weil sie vor COVID schützen hilft

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Die Gesundheitsrätin Patricia Gomez drängte am Freitag (16.10.2020) darauf, dass sich Risikopersonen gegen die Grippe impfen lassen, weil sie teilweise vor Coronavirusinfektionen schützen kann. In diesem Sinne sagte sie, dass Menschen, die mit beiden infiziert sind, mit dreimal höherer Wahrscheinlichkeit sterben.

365.938 gefährdete Menschen auf den Balearen sind aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

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Die Regierung möchte 75 Personen über 65 Jahre sowie Angehörige der Gesundheitsberufe und 65 % bei chronisch kranken und schwangeren Frauen erreichen. Im vergangenen Jahr lag diese Zahl bei 45,5%. Die Balearen gehören zu den Gemeinden, in denen weniger Menschen gegen die Grippe geimpft werden.

In diesem Jahr werden 262.710 Impfstoffdosen verteilt. Konkret 4.200 Dosen Hochlastimpfstoff für private Anwender, 35.000 Dosen verstärkter Impfstoff für Menschen über 65 Jahre und 212.940 Dosen nicht verstärkter Impfstoff für den Rest der Bevölkerung.

Darüber hinaus berichtete Gómez, dass die centros de Atención Primaria an zwei Wochenenden geöffnet sein werden, um eine angemessene Versorgung im Rahmen der Grippeimpfkampagne zu gewährleisten. Konkret werden sie am 24., 25. und 31. Oktober sowie am 1. November eröffnet. Die Kampagne läuft vom 19. Oktober bis zum 4. Dezember.

Gefährdete Gruppen

Die Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Maria Antònia Font, hat festgelegt, dass Personen, die Risikogruppen angehören und an einer Impfung interessiert sind, die Nummer 971 437079 anrufen können. Wie bei den anderen Kampagnen werden die Impfstoffe an verschiedene Einrichtungen verteilt: Strafvollzugsanstalten, Alten- und Behindertenwohnheime und Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit für Arbeitnehmer.

Als Neuheit wurden in diesem Jahr auch Frauen, die vor der Impfkampagne und bis zu 6 Monate nach der Entbindung entbunden haben, als indirekte Schutzmaßnahme für das Baby in die Risikogruppen aufgenommen.

Eine weitere Gruppe, die für Salut von großem Interesse ist, ist die Gruppe der Gesundheitsfachleute. Auch die Impfung von Lehrern und Betreuern in Schulen und Kindergärten für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren, die eine besonders anfällige Bevölkerung für Grippeinfektionen sind, sollte verstärkt werden.

Font hat betont, wie wichtig es ist, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, da sie nicht durch Medikamente geheilt werden kann. Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass Apotheken impfen können, antwortete Font, dass Atención Primaria die Impfung durchführen kann.