Salut macht eine Ausnahme und erlaubt zehn Personen, sich zu ‘matances’ zu versammeln

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Die Pandemie wird es nicht schaffen, die traditionellen “matances” auf Mallorca auszusetzen, wenngleich sie diese einschränken wird. Nach den am Sonntag veröffentlichten Informationen über die Sorge um die Beschränkung der sozialen Treffen auf sechs Personen und die Unmöglichkeit, diese Aktivität mit so wenigen Personen durchzuführen, gab das Gesundheitsministerium am Dienstag (03.11.2020) eine Erklärung heraus, in der es seine Feier dadurch garantiert, dass es Treffen von bis zu zehn Personen zulässt. Sie verbietet jedoch die zahlreichen Berenars und Dinars, die diesen Tag normalerweise begleiten.

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Salut ist sich bewusst, dass es schwierig ist, die Vorgänge des Schlachtens, Zerlegens oder andere für die Schweineschlachtung typische Tätigkeiten mit nur sechs Personen zu erledigen, wenn diese keine Fachleute sind, was in den meisten Fällen der Fall ist. Angesichts dieser Situation gab die Generaldirektorin von Salut Pública, Maria Antònia Font, einen Vermerk heraus, in dem sie eine Ausnahme von der allgemeinen Regel macht und die Zahl der Personen, die für “matances” ausgebildet werden können, auf maximal zehn erhöht.

Dies entbindet nicht von der Einhaltung der üblicherweise angewandten Gesundheitsmaßnahmen, wie z.B. dem obligatorischen Tragen von Masken, der Gewährleistung sozialer Distanzen, wo immer dies möglich ist, und dem Verbot aller Freizeitaspekte, die diese Tradition umgeben, wie z.B. die “Dinars” oder “Berenars”, an denen nicht nur Personen teilnehmen, die gearbeitet haben, sondern auch Freunde oder Verwandte. In diesem Jahr sind die Mahlzeiten auf Arbeitnehmer beschränkt. Salut stellt klar, dass “es Menschen, die sich nicht aktiv an den matances beteiligen, verboten ist, den matances beizuwohnen”.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass alle Aktivitäten in “sehr luftigen” Räumen durchgeführt werden und dass die Arbeit so organisiert wird, dass “Blasengruppen” von maximal sechs Personen entstehen. Soweit möglich werden die Aufgaben mit sozialer Distanz erfüllt, und, wenn dies nicht möglich ist, sei es besser, wenn es sich um zusammenlebende Gruppen von Menschen handelt.

Salut erinnert auch daran, dass die Schlachtung des Schweins eine Tätigkeit ist, die auf den Selbstverbrauch von Fleischprodukten abzielt, so dass die Person, die die Schlachtung durchführt, diejenige sein muss, die das Tier aufgezogen hat, da es sich um eine produktive Tätigkeit handelt.

Wenn ein Schwein von einem Landwirt gekauft wird, muss das Tier zur Schlachtung in den Schlachthof gebracht werden und somit den üblichen Gesundheitsmaßnahmen entsprechen.