Santa Cruz de Tenerife erstellt Notfallplan für möglichen Vulkanausbruch

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Die Gemeinde Santa Cruz de Tenerife bereitet sich auf ein mögliches vulkanisches Szenario auf der Insel vor. Bürgermeister José Manuel Bermúdez hat eine spezielle technische Kommission eingerichtet, die einen Aktionsplan für den Fall eines Vulkanausbruchs auf Teneriffa ausarbeiten soll.

Nach Angaben der Stadtverwaltung spielt die Hauptstadt im Falle einer Krise eine wichtige Rolle. Santa Cruz würde nämlich zu einem zentralen Logistikpunkt für die Aufnahme von Evakuierten, die Organisation von Hilfsmaßnahmen und die Koordination von Notdiensten werden. Die neue Kommission soll verschiedene Szenarien analysieren und Vorschläge unterbreiten, um die Stadt besser vorzubereiten.

Das Ziel des Plans ist es vor allem, sicherzustellen, dass wichtige Dienste während einer Notsituation weiterhin funktionieren. Dazu gehören Transport, Gesundheitsversorgung, Unterkünfte und die Verteilung von Gütern. Außerdem werden mögliche Maßnahmen geprüft, um die Stadt logistisch zu schützen, falls andere Teile Teneriffas von einem Ausbruch betroffen sein sollten.

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Die Einrichtung dieser Kommission erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem in den letzten Wochen die vulkanische Aktivität rund um den Teide verstärkt Beachtung findet. Wissenschaftler registrieren regelmäßig kleine Erdbeben in der Umgebung des Nationalparks, wobei Experten betonen, dass diese meist schwach sind und von der Bevölkerung nicht wahrgenommen werden.

Spezialisten betonen außerdem, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs auf kurze oder mittlere Sicht derzeit gering bleibt. Die seismische Aktivität ist laut Forschern Teil eines langwierigen Prozesses, der seit Jahren beobachtet wird und nicht unmittelbar auf einen bevorstehenden Ausbruch hindeutet.

Dennoch wollen die lokalen Behörden auf jedes Szenario vorbereitet sein. Die Erfahrungen mit dem Ausbruch auf La Palma im Jahr 2021 haben laut der Gemeinde deutlich gemacht, wie wichtig schnelle Koordination, Logistik und Unterbringung sind, wenn eine vulkanische Krise eintritt.

Quelle: Agenturen