Schweineteuer – dennoch nie genutzt

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Der Mora-Stausee (Aragonien) wurde 2007 gebaut und kostete die Regierung damals schlappe 11 Millionen Euro. Bis heute wurde der Staudamm jedoch nicht genutzt. Man hofft, dieses Fiasko ein wenig zu retten, indem man 150 Hektar für den Trüffelanbau schafft.

Wenn man sich nicht bald etwas einfallen lässt, wird der nagelneue Tosquillas-Damm bei Mora de Rubielos bald nicht mehr genutzt werden. Die Confederación Hidrográfica del Júcar, die Wassergesellschaft, die den Lauf des Júcar verwaltet, hat bereits angedeutet, dass die Nutzung des Wassers für neue Plantagen die einzige Lösung ist.

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Ursprünglich wurde der Damm gebaut, um 443 Hektar Land in der Umgebung zu bewässern. Die Landwirte haben jedoch andere und billigere Möglichkeiten, Wasser zu bekommen, so dass sie den Damm nicht mehr nutzen wollen. Die Regierung von Aragón hat daher ein Gebiet von 150 Hektar untersucht. Diese Fläche liegt tiefer als der Stausee und kann daher durch Schwerkraft bewässert werden. Zunächst ist geplant, dort schwarze Trüffel anzubauen. Ein Markt, der in der gesamten Region Gúdar Javalambre auf dem Vormarsch ist.

Neben dem Trüffelanbau möchte man den Stausee auch für die Freizeitgestaltung nutzen. Sobald der Stausee nicht mehr genutzt wird, wäre es sehr schwierig, ihn wieder in Betrieb zu nehmen. Im Moment versickert viel Wasser im Boden. Eine Abdichtung des Sees wäre aber nur dann sinnvoll, wenn er auch tatsächlich genutzt wird.

Quelle: Agenturen