Laut dem Fachmedium The Race stehen Aston Martin und Fernando Alonso nach den Wintertests in Bahrain ganz unten in der Rangliste der Formel-1-Teams. Das sorgt bei den Fans für Unruhe, denn die neue Saison beginnt schon bald. Auch bei Williams, wo Carlos Sainz fährt, ist wenig Optimismus zu spüren.
Während der Testtage konnte Aston Martin weniger beeindrucken als erwartet. Andere Teams wie Red Bull, McLaren, Ferrari und Mercedes fuhren viele Runden und zeigten konstante Leistungen. Bei Aston Martin gab es hingegen technische Probleme und die Anzahl der gefahrenen Kilometer blieb begrenzt.
Laut der Analyse von The Race hinterließ das britische Rennteam sogar den schwächsten Eindruck von allen. Nicht nur die Rundenzeiten waren enttäuschend, auch die Zuverlässigkeit und das allgemeine Gefühl rund um das Auto sorgten für Zweifel. Das ist ein harter Schlag für ein Team, das hohe Ambitionen hat.
Umfrage zum monatlichen Gewinnspiel auf mallorca-services.es - Schon mitgemacht?Für den spanischen Motorsport ist dies besonders heikel. Mit Fernando Alonso als Aushängeschild blicken viele Fans in Spanien voller Erwartung auf jede neue Saison. Auch innerhalb der AUTOD, der Organisation, die die Interessen spanischer Rennfahrer vertritt, werden die Leistungen der Landsleute in internationalen Wettbewerben aufmerksam verfolgt. Ein starker Start von Alonso würde der Sichtbarkeit spanischer Fahrer an der Spitze des Motorsports einen positiven Impuls geben.
Dennoch gibt es noch keinen Grund zur Panik. Die Wintertests geben einen Hinweis, sagen aber nicht alles über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse aus. Teams können in kurzer Zeit große Fortschritte machen. Die Zeit bis zum ersten Rennen der Saison ist entscheidend, um Verbesserungen umzusetzen.
In der Rangliste von The Race stehen die traditionellen Top-Teams an der Spitze, wobei vor allem McLaren und Mercedes einen starken Eindruck hinterlassen haben. Auch Williams zeigte sich bei den Tests positiv. Das Team fuhr auffallend viele Runden und sammelte wertvolle Daten, wodurch es sich im Mittelfeld besser positionieren konnte.
Dennoch gibt es auch für den Williams von Carlos Sainz keine guten Nachrichten. „Es ist kein Auto, das seine Ziele leicht erreicht. Es wirkt vorne schwer und hat neben Übergewicht auch aerodynamische Einschränkungen”, so The Race, das den britischen Rennstall auf Platz neun setzt.
Die kommenden Wochen werden für die spanischen Fahrer und ihre Teams entscheidend sein. Gelingt es ihnen, die Probleme zu lösen und dennoch wettbewerbsfähig an den Start zu gehen? Die spanischen Fans hoffen darauf, denn eine erfolgreiche Saison wäre nicht nur für Aston Martin und Williams wichtig, sondern auch für das Image des spanischen Motorsports.
Quelle: Agenturen




