Sozialversicherungsbeiträge für Selbstständige – nichts ändert sich

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Selbstständige in Spanien zahlen auch 2026 genauso viel Sozialversicherung wie heute. Die spanische Regierung hat beschlossen, die aktuellen monatlichen Beiträge nicht zu ändern. Das bedeutet, dass Selbstständige je nach Einkommen weiterhin zwischen 200 und 590 Euro pro Monat zahlen.

In Spanien sind Selbstständige verpflichtet, monatliche Beiträge zur Sozialversicherung (Seguridad Social) zu zahlen. Dieses System finanziert eine Krankenversicherung und ihren Zugang zu Renten, Krankengeld, Mutterschafts- und Elternurlaub sowie Arbeitslosengeld, wenn sie ihre Tätigkeit vorübergehend einstellen müssen.

Die Entscheidung wurde getroffen, weil die Regierung keine Einigung mit den wichtigsten Organisationen der Selbstständigen erzielen konnte. Ursprünglich war geplant, die Beiträge weiter anzupassen, aber da keine Einigung erzielt wurde, werden die aktuellen Regeln einfach verlängert.

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Seit 2023 arbeitet Spanien mit einem System, bei dem Selbstständige in 15 Einkommensgruppen eingeteilt werden. Je höher das Nettoeinkommen, desto höher der monatliche Beitrag. Das Nettoeinkommen wird nach Abzug der Betriebsausgaben berechnet. Auf diese Weise versucht die Regierung, die Beiträge gerechter zu gestalten.

Selbstständige haben die Möglichkeit, ihren Beitrag bis zu sechs Mal pro Jahr anzupassen. Dies ist besonders für Menschen mit schwankendem Einkommen praktisch. Am Ende des Jahres überprüft die Sozialversicherung das tatsächliche Einkommen und gegebenenfalls erfolgt eine Nachzahlung oder Rückerstattung.

Für Selbstständige mit geringem Einkommen bleibt der Mindestbeitrag im Jahr 2026 bei rund 200 Euro pro Monat. Auf der anderen Seite zahlen Selbstständige mit dem höchsten Einkommen maximal 590 Euro pro Monat. Es gibt also keine großen Veränderungen, was für viele Unternehmer Klarheit und Sicherheit bedeutet.

Allerdings wird es eine geringfügige Erhöhung durch den sogenannten intergenerationellen Solidaritätsmechanismus geben, der das Rentensystem stärken soll. Dieser zusätzliche Beitrag steigt von 0,8 Prozent auf 0,9 Prozent. In der Praxis bedeutet dies eine leichte Erhöhung der Gesamtbelastung.

Die Regierung hofft, später noch Vereinbarungen zur weiteren Verbesserung des Systems zu treffen. Vorerst wissen Selbstständige in Spanien, woran sie 2026 sind.

Quelle: Agenturen