Spanien bereitet sich auf zweite offizielle Hitzewelle vor

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Der spanische Wetterdienst AEMET warnt, dass Spanien ab Sonntag, dem 3. August, erneut von einer intensiven Hitzewelle heimgesucht wird. Diese zweite Phase extremer Hitze folgt auf eine kurze Abkühlung und fällt mit dem Beginn der geschäftigsten Urlaubszeit des Jahres zusammen. In vielen Teilen des Landes werden Temperaturen über 40 Grad erwartet. Obwohl dies in Spanien nicht ungewöhnlich ist, betont AEMET, dass die erwarteten Extreme diesmal besondere Aufmerksamkeit und Vorsichtsmaßnahmen erfordern.

Vor allem im Süden und in der Mitte des Landes, beispielsweise in den Tälern des Guadalquivir und Guadiana, werden Temperaturen von 42 Grad erwartet. Der heißeste Tag wird Montag, der 4. August, sein, an dem auch in Teilen der Täler des Tajo und Miño das Thermometer deutlich über 40 Grad steigen kann.

Die Hitzewelle wird durch das Zusammenspiel eines starken Hochdruckgebiets über dem Atlantik und eines Höhentiefs verursacht, das warme, trockene Luft aus Afrika nach Spanien transportiert. Dadurch steigen die Temperaturen bis zu 10 Grad über den saisonalen Durchschnitt, mit viel Sonne und kaum Abkühlung.

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Auch die Nächte bleiben schwül mit Temperaturen, die im Landesinneren und im Süden nicht unter 23 bis 25 Grad sinken. Diese tropischen Nächte machen es schwierig, sich abzukühlen, insbesondere in städtischen Gebieten, wo sich die Hitze staut.

Im Norden und Nordosten des Landes bleibt es etwas kühler mit Bewölkung und vereinzelten Schauern, aber auch dort steigen die Temperaturen lokal auf über 35 Grad. Laut AEMET liegt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Hitzewelle tatsächlich eintritt, bei etwa 70 Prozent.

Es wird erwartet, dass die Hitzewelle im Süden möglicherweise länger anhält als in anderen Regionen. Die AEMET erinnert daran, dass der Juni bereits extrem heiß war, mit Temperaturrekorden in Spanien und Portugal. Diese neue Welle unterstreicht die anhaltenden Klimarisiken in der Region.

Quelle: Agenturen