Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte am Dienstag (03.02.2026) an, dass Spanien den Zugang zu sozialen Netzwerken für Minderjährige unter 16 Jahren verbieten und weitere Maßnahmen ergreifen werde, um die Kontrolle über digitale Plattformen zu verstärken und deren Führungskräfte für Verstöße in ihren Netzwerken zur Verantwortung zu ziehen.
Sánchez gab diese Ankündigung in seiner Rede vor dem Plenum des Weltgipfels der Regierungen bekannt, der in Dubai stattfindet und an dem etwa dreißig Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Für Sánchez ist es notwendig, digitale Plattformen zu einem gesunden Raum zu machen, und deshalb kündigte er an, dass seine Regierung nächste Woche eine Reihe von Maßnahmen verabschieden werde, darunter das Verbot des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Minderjährige unter 16 Jahren.
Zu diesem Zweck erklärte er, dass die Plattformen wirksame Kontrollmaßnahmen und echte Barrieren einführen müssen, die diesen Zugang für Minderjährige verhindern. Sánchez hatte bereits seine Absicht angekündigt, die Führungskräfte dieser Plattformen zur Verantwortung zu ziehen, und am Dienstag konkretisierte er die Maßnahmen, die seine Regierung umsetzen wird.
So versicherte er, dass sie, um ihre Straffreiheit zu verhindern, für Verstöße, die auf den digitalen Plattformen, für die sie verantwortlich sind, begangen werden, rechtlich haftbar sein werden. Darüber hinaus werden die Manipulation von Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte als Straftat eingestuft, und zusammen mit der Staatsanwaltschaft werden Möglichkeiten geprüft, mögliche Rechtsverstöße von Grok, TikTok und Instagram zu untersuchen.
Sánchez kündigte ebenfalls die Schaffung eines Systems zur Verfolgung, Quantifizierung und Rückverfolgbarkeit an, mit dem sich das, was er als „Spuren von Hass und Polarisierung” bezeichnet, feststellen lässt.
Quelle: Agenturen



