Spanier allein zu Hause

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Die Regierung arbeitet bereits an einem Plan, der einen Sommer ohne ausländischen Tourismus vorsieht, wobei in diesem Fall die Grenzen geschlossen werden sollen. Sie arbeitet aber auch an Maßnahmen zur Einschränkung der nationalen Mobilität, der Verwendung von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und der Einhaltung der von den Gesundheitsbehörden empfohlenen “Distanzierung”.

In einem solchen Szenario wäre die Maßnahme mit den größten Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft diejenige – die (vollständige oder teilweise) Schließung der Grenzen, was bedeuten würde, dass der mächtige Strom des internationalen Tourismus nicht eintritt und stattdessen der nationale Tourismus den ganzen Sommer über als Urlaubsalternative gefördert wird.


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Mit anderen Worten – die Spanier sollten sich an den Gedanken gewöhnen, dass während der Sommerzeit niemand das Staatsgebiet verlässt, es sei denn, ein spezielles Gesundheitszeugnis empfiehlt dies. Für diese Maßnahme gäbe es natürlich diese und andere Ausnahmen, wie sie bei jedem von der Regierung angeordneten Phasenwechsel in Betracht gezogen wurden, einschließlich des Alarmzustands, der am vergangenen 14. März erklärt wurde, und bei den aufeinander folgenden Verlängerungen.

Die Regierung wird dieses neue Szenario “die Rückkehr zur Normalität” nennen. Aber diese “Rückkehr zur Normalität”, die ab dem 26. April bei bestimmten “nicht wesentlichen” Arbeiten eintreten könnte, wird nicht in ihrer Gesamtheit normal sein, wenn die Reisen innerhalb des Landes begrenzt bleiben. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln, Zug- und Busreisen werden die gesundheitspolitischen Maßnahmen sehr restriktiv sein: 30% der Fahrkarte werden nicht verkauft, und wenn dieser Prozentsatz erhöht wird, wird er immer in Übereinstimmung mit der Kapazität des gewählten Transportmittel stehen.

Quelle: ABC.es