Spanier greifen vermehrt zum Buch

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Immer mehr Menschen in Spanien greifen in ihrer Freizeit zu einem Buch. Eine neue Studie zeigt, dass Lesen derzeit beliebter denn je ist, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Laut dem neuesten Barómetro de Hábitos de Lectura lesen 66 Prozent der Spanier im Jahr 2025 in ihrer Freizeit Bücher. Das ist der höchste jemals gemessene Prozentsatz und erneut ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Damit behält das Lesen einen festen Platz im Alltag vieler Menschen in Spanien.

Bei jungen Menschen ist die Begeisterung noch größer. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen geben fast 77 Prozent an, regelmäßig in ihrer Freizeit zu lesen. Damit widerlegen junge Menschen das Klischee, dass sie kaum lesen. Auch unter Kindern und jungen Erwachsenen bleibt Lesen eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

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Wenn man auch diejenigen mitzählt, die ausschließlich für Studium oder Arbeit lesen, steigt der Gesamtanteil auf fast 70 Prozent. Rechnet man noch die Leser von Comics und Comic-Heften hinzu, liegt der Gesamtanteil sogar bei über 71 Prozent. Vor allem Comics gewinnen schnell an Popularität und werden von immer mehr Spaniern gelesen.

Dennoch liest fast ein Drittel der Bevölkerung selten oder nie in der Freizeit. Der Hauptgrund dafür ist Zeitmangel. Vor allem Frauen zwischen 25 und 65 Jahren geben an, dass Arbeit, Familie und andere Verpflichtungen es ihnen schwer machen, Zeit für ein Buch zu finden.

Frauen lesen im Allgemeinen häufiger als Männer. Mehr als 72 Prozent der Frauen geben an, zu lesen, gegenüber weniger als 60 Prozent der Männer. Auch ältere Menschen lesen immer mehr. Bei den über 65-Jährigen lesen mittlerweile 58 Prozent in ihrer Freizeit, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.

Auffällig ist, dass Einwohner von Regionen wie Madrid, dem Baskenland und Katalonien überdurchschnittlich viel lesen. Darüber hinaus bleiben Buchhandlungen der wichtigste Verkaufsort für Bücher, auch wenn sich das Kaufverhalten langsam ändert.

Quelle: Agenturen