Die Beziehungen zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten sind durch einen aktuellen Vorfall belastet worden. So wurden zwei Agenten des Centro Nacional de Inteligencia (CNI) verhaftet, weil sie geheime Informationen an die USA weitergegeben haben sollen. Diese Nachricht hat in Spanien Aufsehen erregt und sogar zu einer Krise mit Washington geführt. Die spanische Regierung hat versucht, den Fall geheim zu halten, aber Quellen, die den Ermittlungen nahe stehen, haben bestätigt, dass ihr dies nicht gelungen ist.
Am 4. Dezember 2023 wurden zwei CNI-Agenten von der spanischen Polizei verhaftet. Diese Verhaftungen wurden gegenüber der Zeitung EL ESPAÑOL sowohl von Polizeiquellen als auch von Quellen innerhalb der Geheimdienste bestätigt. Es handelt sich um eine Untersuchung über die Weitergabe von Geheiminformationen an die Vereinigten Staaten.
Verteidigungsministerin Margarita Robles bestätigte diese Nachricht und erklärte, dass ein Richter in Madrid eine Untersuchung eingeleitet habe.
Laut Quellen, die den Ermittlungen nahe stehen, haben die beiden Agenten geheime Informationen an die USA weitergegeben und dafür Geld erhalten. Dies geschah angeblich schon seit einiger Zeit und führte zu einem internen Bericht der CNI an die spanischen Behörden. Der Fall wurde daraufhin an die Staatsanwaltschaft übergeben, die die Ermittlungen mit äußerster Diskretion einleitete.
Die Verhaftungen führten auch zu einer Untersuchung der Rolle der USA in diesem Fall. Es ist noch nicht klar, ob die USA von den illegalen Aktivitäten der beiden Agenten wussten. Es ist jedoch bekannt, dass die Beziehungen zwischen Spanien und den USA in letzter Zeit durch verschiedene Themen belastet wurden, darunter die Unabhängigkeit Kataloniens und der Handelskrieg zwischen der EU und den USA.
Die Weitergabe von Verschlusssachen an ein anderes Land könnte schwerwiegende Folgen für die nationale Sicherheit Spaniens haben. Es ist noch nicht klar, welche Informationen genau weitergegeben wurden und welche Folgen dies haben könnte. Dies wird von den Behörden weiter untersucht werden müssen.
Quelle: Agenturen





