Im Jahr 2026 wird sich für Autofahrer, die in Spanien häufig mautpflichtige Autobahnen nutzen, viel ändern. Die spanische Regierung hat bekannt gegeben, dass verschiedene Mautstraßen verschwinden oder günstiger werden. Den Plänen zufolge wird das Befahren einiger Strecken für Einwohner und Besucher kostenlos oder günstiger.
Eine wichtige Änderung ist, dass die AP-7 bei Alicante, die Umgehungsstraße der Stadt, künftig mautfrei befahrbar sein wird. Für viele Menschen, die täglich in Alicante unterwegs sind, bedeutet dies eine erhebliche Ersparnis bei den festen Fahrtkosten.
Auch auf der langen Autobahn AP-68 zwischen Bilbao und Zaragoza wird die Maut abgeschafft. Ab dem 11. November 2026 müssen Autofahrer hier keine Maut mehr zahlen, sofern die Pläne wie angekündigt umgesetzt werden.
In der Region Castilla y León werden auf verschiedenen mautpflichtigen Straßen Rabatte und Vergünstigungen eingeführt. Dies gilt unter anderem für die AP-6 von Madrid in Richtung Adanero, die AP-51 zwischen Ávila und Salamanca, die AP-61 zwischen Segovia und El Espinar und die AP-71 zwischen León und Astorga. Einige Abschnitte der AP-66 können sich später ebenfalls ändern, abhängig von weiteren Vereinbarungen.
Obwohl einige Strecken kostenlos oder günstiger werden, gibt es in Spanien weiterhin mautpflichtige Straßen. So bleiben Teile der AP-7 zwischen Cartagena und Vera, der AP-36 zwischen Ocaña und La Roda und der AP-41 von Madrid nach Toledo mautpflichtig. Auch einige regionale Autobahnen in Katalonien und im Baskenland bleiben gebührenpflichtig.
Die Gesamtlänge der mautpflichtigen Straßen in Spanien bleibt bei rund 1.400 Kilometern. Die neue Politik soll die Nutzung von Autobahnen einfacher und erschwinglicher machen, auch wenn einige Tarife aufgrund jährlicher Anpassungen steigen können.
Die angekündigten Änderungen bedeuten einen deutlichen Kurswechsel für das spanische Straßennetz. Für viele Autofahrer könnte dies ab 2026 zu geringeren Kosten und mehr Freiheit auf der Straße führen.
Quelle: Agenturen




