Spanischer Bahnstreik vom Tisch

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Ein dreitägiger Streik bei der spanischen Bahn wurde in letzter Minute verhindert. Die Gewerkschaften und das Ministerium für Verkehr haben eine Vereinbarung getroffen, die mehr Sicherheit, bessere Wartung und Tausende neuer Arbeitsplätze vorsieht. Dadurch fahren die Züge diese Woche wie gewohnt weiter. Am Montag (09.02.2026) wurde jedoch die Arbeit niedergelegt, was zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen im spanischen Bahnverkehr führte.

Die Vereinbarung umfasst mehr als 25 Maßnahmen und wird von den Gewerkschaften als historisch bezeichnet. Der geplante dreitägige Streik wurde sofort zurückgezogen. Nach Angaben der Gewerkschaften wurden die Probleme im Bahnverkehr endlich ernst genommen.

Ein wichtiger Teil der Vereinbarungen betrifft die Sicherheit bei extremen Wetterbedingungen. Nach mehreren Zwischenfällen, darunter entgleiste Züge aufgrund heftiger Regenfälle, wird ein spezielles Protokoll eingeführt. Bei Wetterwarnungen müssen Bahnbetreiber, Transportunternehmen und Rettungsdienste künftig besser zusammenarbeiten und schneller Entscheidungen treffen.

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Auch vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Bahnstrecken werden besser kontrolliert. Diese Begrenzungen führten in den letzten Monaten zu vielen Verspätungen und Zugausfällen, unter anderem auf der beliebten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Barcelona. Eine neue Arbeitsgruppe soll sich mit diesem Problem befassen.

Darüber hinaus werden zusätzliche Mittel für die Instandhaltung der Schienen bereitgestellt. Das Jahresbudget steigt um rund 250.000 Euro und wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Im Jahr 2030 soll das Instandhaltungsbudget für das konventionelle Schienennetz fast 1,2 Millionen Euro höher sein als heute. Auch für das Hochgeschwindigkeitsnetz werden schrittweise mehr Mittel bereitgestellt.

Auch die Beschäftigung erhält einen deutlichen Impuls. Insgesamt werden 3.650 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, vor allem beim Schienenbetreiber Adif und beim Verkehrsunternehmen Renfe. Dabei handelt es sich um Stellen in den Bereichen Instandhaltung, Überwachung und Betriebsdienste, die über den normalen Personalersatz hinausgehen.

Schließlich wird auch in besseres Material und zusätzliche Wartungsfahrzeuge investiert. Darüber hinaus erhalten die Zugmitarbeiter mehr und bessere Schulungen, damit sie besser auf Notfälle vorbereitet sind und die Sicherheit der Reisenden weiter verbessert werden kann.

Quelle: Agenturen