Der spanische Wetterdienst Aemet hat eine Sonderwarnung herausgegeben, da mehrere Atlantikstürme in den kommenden Tagen das Wetter in Spanien erheblich beeinträchtigen werden. Es handelt sich um Regen, starken Wind und raue See, insbesondere an der West- und Nordküste und in geringerem Maße um die Kanarischen Inseln.
Die ersten Störungen ziehen vom Atlantik auf das spanische Festland zu. Dabei kommt es an vielen Orten zu lang anhaltenden Regenfällen. In kurzer Zeit kann es lokal zu starken Niederschlägen kommen, wodurch Straßen und tiefer gelegene Gebiete unter Wasser laufen können. Vor allem in bergigen Regionen ist die Gefahr von Überschwemmungen größer.
Auch der Wind kann Probleme verursachen. Laut Aemet können die Windböen in einigen Gebieten Geschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern erreichen. Dies erhöht die Gefahr von umstürzenden Bäumen, Schäden an Gebäuden und gefährlichen Situationen auf den Straßen. In Küstengebieten fühlt sich das Wetter aufgrund des Windes besonders ungemütlich an.
Durch die kältere Luft, die aus dem Norden hereinströmt, sinkt die Schneefallgrenze im Norden Spaniens auf etwa 700 Meter. Dadurch kann es auch in tieferen Lagen schneien. Dies kann zu glatten Straßen und Verkehrsproblemen führen, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden.
Auch entlang der Küste und auf See wird es unruhig. Die Wellen können auf offener See bis zu fünf Meter hoch werden. Das macht das Segeln gefährlich und auch das Spazierengehen entlang von Boulevards und Felsküsten kann Risiken bergen. Aemet empfiehlt, Aktivitäten auf See vorübergehend zu vermeiden.
Auf den Kanarischen Inseln sind zwar keine schweren Stürme zu erwarten, aber es gelten Warnungen vor starkem Seegang und rauer See. Die Behörden raten, sich von der Küste fernzuhalten und den Anweisungen der Rettungsdienste zu folgen.
Quelle: Agenturen




