Spielwarenhandelskette Imaginarium auf Mallorca schliesst

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In einer emotionalen Ankündigung hat Imaginarium, die bekannte spanische Spielwarenladenkette, bekannt gegeben, dass sie ihre Türen in Spanien schließen wird, womit ein langes und ruhmreiches Geschäft zu Ende geht. Diese Nachricht ist für die meisten Spanier, die jemals durch die kleine oder große Tür gegangen sind, ein Schock.

Imaginarium ist eine bekannte Marke in der spanischen Spielzeugbranche. Das 1992 in Saragossa gegründete Unternehmen war auf den Verkauf von Spielzeug und Kinderprodukten spezialisiert. Es hatte ein einzigartiges Konzept mit einer „Doppeltür“, eine für Erwachsene und eine für Kinder, die die Marke symbolisierte. Es handelte sich um ein Multikanal-Einzelhandelsunternehmen mit einer eigenen Marke und einem eigenen Design.

Imaginarium erlebte im Laufe der Jahre ein beeindruckendes Wachstum. In seiner Blütezeit beschäftigte das Unternehmen rund 800 Mitarbeiter und hatte mehr als 420 Geschäfte in rund 20 Ländern. Doch wie viele andere Geschäfte hat auch die spanische Kette mit rückläufigen Umsätzen in den physischen Geschäften zu kämpfen und kann mit dem großen Angebot im Internet nicht mithalten.

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In ihrer Abschiedsrede betonte Imaginarium die enorme Wertschätzung für ihre Kunden, deren Loyalität, Treue und Unterstützung in den Jahren ihrer Tätigkeit entscheidend waren. Sie betrachteten es als Ehre und Privileg, Teil des Lebens von Familien und Kindern zu sein und ihnen Momente der Freude und des Spaßes mit ihrem Spielzeug zu bieten.

Sie lobten auch die Hingabe und das Engagement ihrer Mitarbeiter, die bis zum Schluss gekämpft haben, um das Unternehmen am Leben zu erhalten. Sie schlossen mit den Worten: „Wir verabschieden uns in Dankbarkeit und in dem Wissen, dass wir einen Beitrag zu einer besseren Welt geleistet haben.“

Die Schließung von Imaginarium spiegelt die schwierigen Herausforderungen wider, vor denen die spanische Spielzeugindustrie steht. Ein weiteres Beispiel ist Poly Juguetes, das im März eine gerichtliche Umstrukturierung beantragte und Massenentlassungen für alle 186 Beschäftigten ankündigte.

Für viele spanische Familien war Imaginarium mehr als nur ein Spielwarengeschäft. Es war ein Ort, an dem Erinnerungen geschaffen wurden, an dem Kinder spielen und entdecken konnten, während die Eltern die Möglichkeit hatten, eine Pause einzulegen. Die Schließung markiert das Ende einer Ära und wird sicherlich eine Lücke hinterlassen.

Quelle: Agenturen