Starke Windböen versetzen Mallorca in Alarmbereitschaft

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die Staatliche Meteorologische Agentur (AEMET) der Balearen hat für den gesamten Archipel eine gelbe Warnung vor starken Windböen ausgesprochen, die ab Donnerstagnachmittag (21.11.2024) auftreten und bis Freitag um Mitternacht andauern könnten. In Anbetracht dessen haben die Rettungsdienste die IG-0 des Meteobal-Plans auf alle Inseln ausgedehnt.

Nach Angaben des Aemet werden die Windwarnungen, die bis zu 70 Stundenkilometer erreichen können, von möglichen Küstenphänomenen wie bis zu drei Meter hohen Wellen begleitet, die exponierte Häfen und Promenaden beeinträchtigen könnten. Ibiza, Formentera und die Serra de Tramuntana auf Mallorca sind die ersten Orte, die am Donnerstag ab 16.00 Uhr von den Unwettern betroffen sein werden.

Der Wind wird am Freitag gegen 8 Uhr abflauen, obwohl die See in der Tramuntana bis nach 12 Uhr mittags rau bleiben wird. Im Norden, Süden und Osten Mallorcas werden ab 18:00 Uhr am Donnerstag bis Freitagmorgen starke Windböen und Wellen auftreten. Im Norden und Nordosten der Insel könnten die Küstenphänomene jedoch bis 18:00 Uhr anhalten.

Lesetipp:  Correllengua Interilles auch auf Mallorca
ambiAIR-ONE | Eine gesunde, schadstofffreie Raumluft mit einem hohen Anteil an negativen Sauerstoffionen

Für Menorca gilt ebenfalls die gelbe Alarmstufe, auch wenn der Wind mit 50 bis 60 Stundenkilometern etwas schwächer sein wird, so dass sich die Warnung nur auf mögliche Küstenerscheinungen bezieht, die am Donnerstag um 20.00 Uhr beginnen und erst am Freitag um Mitternacht aufhören werden. In diesem Zusammenhang hat der Notruf 112 der Balearen den Schweregrad Null (IG-0) des seit Mittwoch aktivierten Meteobal-Plans beibehalten, obwohl er am Donnerstag auf alle Inseln ausgeweitet wurde.

Der Notrufdienst empfiehlt, bei einem Sturm auf dem Meer keine Küstengebiete zu betreten, die von Wellen betroffen sind oder in denen sich die Wellen stark brechen, wie Promenaden oder Wellenbrecher. Außerdem bittet er die Bevölkerung, jegliche Art von Wassersport zu vermeiden und, falls sie Zeuge eines Sturzes ins Wasser wird, sofort die 112 zu alarmieren. Bei Wind hingegen fordert sie die Menschen auf, Steinmauern, Werbetafeln, Laternenpfähle und Masten sowie bewaldete Gebiete zu meiden. Wenn Sie sich in einem Haus befinden, schließen Sie Fenster und Türen und entfernen Sie Blumentöpfe, die auf die Straße fallen könnten.

Quelle: Agenturen