Die Industriepreise auf den Balearen sind im vergangenen Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,8 % gesunken, was zusammen mit Asturien die niedrigste Rate darstellt, während die Kanarischen Inseln (10,6 %) die negativste Jahresveränderung verzeichnen.
Laut den am Montag (26.01.2026) vom Nationalen Institut für Statistik (INE) veröffentlichten Industriepreisen ist auf den Balearen mit einem Gesamtindex von 131,7 die negative Jahresveränderung bei Energie (16,2 %) besonders hervorzuheben, während sich die Konsumgüter um 4,3 % und die Gebrauchsgüter um 5 % verändert haben.
Im ganzen Land sanken die Industriepreise im Dezember letzten Jahres gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2024 um 3 %, ein Rückgang um einen halben Prozentpunkt mehr als im November (2,5 %), was den stärksten Rückgang seit Oktober 2024 darstellt.
Der Bericht des INE zeigt einen Rückgang der Industriepreise aufgrund der Verbilligung der Energie, deren Preise im Dezember um 10,8 % gesunken sind.
Der Rückgang der Energiepreise war wiederum auf die Verbilligung sowohl der Ölraffination als auch der Gasproduktion zurückzuführen, trotz der Verteuerung von Strom.
Neben der Energie drückten auch die Zwischenprodukte die Industriepreise nach unten (sie fielen um 0,1 %), während die übrigen Sektoren einen Aufwärtstrend verzeichneten, insbesondere Investitionsgüter (2 %) und in geringerem Maße Konsumgüter (1,2 %) – 1,5 % bei langlebigen Konsumgütern und 1,1 % bei kurzlebigen Konsumgütern. Der Industriepreisindex ohne Energie lag im Dezember bei 0,8 %, drei Zehntel mehr als im November.
Die Industriepreise sanken im Dezember in allen autonomen Regionen, vor allem auf den Kanarischen Inseln (10,6 %), in Asturien und auf den Balearen (jeweils 9,8 %).
Im Monatsvergleich stiegen die Industriepreise gegenüber November um 0,4 %, vor allem aufgrund der Verteuerung von Strom und der Produktion von Edelmetallen und anderen Nichteisenmetallen.
Quelle: Agenturen





