Stauseen füllen sich nach wochenlangen Regenfällen weiter

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Die Wasserreserven in Spanien sind in der vergangenen Woche erneut gestiegen. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in weiten Teilen des Landes sind die Stauseen nun zu etwa 57 Prozent ihrer Gesamtkapazität gefüllt. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den vergangenen Wochen und verschafft nach langen Perioden der Trockenheit vorübergehend etwas Luft.

Insgesamt befinden sich derzeit etwa 31.700 Hektometer Kubikmeter Wasser in den spanischen Stauseen. Damit liegt der Pegel nicht nur höher als im Vorjahr um diese Zeit, sondern auch über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Vor allem in Regionen, in denen Wasser oft knapp ist, wird dieser Anstieg als positive Nachricht angesehen.

Die meisten Niederschläge fielen im Norden, in der Mitte und im Westen Spaniens, aber auch in anderen Teilen des Landes trugen Regenschauer zu volleren Stauseen bei. Im Süden und Südosten, wo Wasserknappheit regelmäßig Probleme für die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung verursacht, hat sich die Lage etwas verbessert, dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten.

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Nicht alle Flussgebiete zeigen die gleiche Entwicklung. In einigen Gebieten blieb der Wasserstand stabil oder sank leicht, aber die meisten großen Flussgebiete verzeichneten einen Anstieg. Fast alle wichtigen Wasserreservoirs liegen mittlerweile über der 50-Prozent-Marke.

Obwohl die Zahlen hoffnungsvoll sind, warnen Experten, dass dieser Anstieg kein Grund ist, sich zurückzulehnen. Der Regen hat geholfen, löst aber nicht die strukturellen Probleme im Zusammenhang mit Wasserknappheit. Der Klimawandel und unregelmäßige Niederschläge bleiben eine große Herausforderung.

Daher ist es weiterhin wichtig, sorgfältig mit Wasser umzugehen. Die aktuelle Situation ist günstig, aber eine nachhaltige Wasserwirtschaft und vorausschauendes Denken sind weiterhin notwendig, um zukünftige Trockenperioden besser bewältigen zu können.

Quelle: Agenturen