Am ersten Tag eines Streiks des Bodenpersonals an den spanischen Flughäfen haben viele Reisende genau das erlebt. Was genau passiert ist, scheint fast unrealistisch. Sechs Flugzeuge starteten einfach ohne Koffer an Bord. Ja, das stimmt. Die Passagiere waren bereits in der Luft, während ihr Gepäck noch auf dem Vorfeld wartete.
Die Ursache liegt in einem Streik des Bodenpersonals, insbesondere der Mitarbeiter, die für das Be- und Entladen der Koffer zuständig sind. Nach außen hin schien alles noch recht normal zu verlaufen. Die meisten Flüge starteten pünktlich. Hinter den Kulissen ging jedoch alles schief.
Manche Reisende erfuhren bereits am Flughafen, dass ihr Gepäck nicht mitkommen würde. Andere stellten es erst bei ihrer Ankunft fest, als sie auf ein leeres Gepäckband starrten, das sich einfach weiterdrehte. Frustration, Ungläubigkeit und manchmal sogar eine gewisse Resignation folgten aufeinander.
Die beteiligten Parteien tun ihr Bestes, um die Situation zu verbessern, räumen jedoch ein, dass es einige Zeit dauern kann, bis jeder sein Gepäck zurückerhält. Reisende sollten in der Zwischenzeit wichtige Gegenstände künftig in ihr Handgepäck packen. Ein schwacher Trost, aber dennoch ein nützlicher.
Der Streik ist Teil einer anhaltenden Unzufriedenheit innerhalb der Branche. Die Beschäftigten sehnen sich nach besseren Arbeitsbedingungen und machen nun deutlich ihre Meinung kund. Ob es bald eine Lösung geben wird? Das bleibt vorerst die wichtigste Frage. Sicher ist, dass jeder, der in nächster Zeit fliegt, gut vorbereitet sein muss.
Die Streiks finden an drei Tagen pro Woche statt, mit verschiedenen Zeitfenstern am selben Tag. Es handelt sich um Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 5 bis 7 Uhr, von 11 bis 17 Uhr und von 22 Uhr bis Mitternacht. Die Aktion wurde zuvor noch verschoben, begann aber schließlich doch am 30. März. Derzeit ist niemandem bekannt, wie lange sie dauern wird.
Quelle: Agenturen





