Strompreis fällt diesen Samstag um 34,5%

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Der durchschnittliche Tagespreis für Strom auf dem Großhandelsmarkt wird an diesem Samstag (23.01.2021) im Vergleich zum Freitag um 34,5 % sinken, was die Stabilisierung der Preise nach dem Durchgang des Kälteeinbruchs und die verstärkte Beteiligung von erneuerbaren Energien, hauptsächlich Wind, am Energiemix bestätigt.

Konkret wird der sogenannte “Pool”, dessen Tagespreise einen Tag im Voraus festgelegt werden, für diesen Samstag einen durchschnittlichen Tagespreis von 27,5 Euro pro MWh markieren, so die Daten, die Europa Press vom iberischen Marktbetreiber (Omie) erhalten hat.

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Dies ist der niedrigste Tagesdurchschnittspreis am Stromgroßhandelsmarkt seit dem 28. Dezember letzten Jahres, als er 20,04 Euro pro MWh verzeichnete.

Dieser Rückgang ist vor allem auf die gesunkene Nachfrage, insbesondere wegen des Wochenendes, und auf die stärkere Beteiligung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft, bei der Erzeugung zurückzuführen.

Tatsächlich ist die erwartete Nachfrage 10 Gigawattstunden (GWh) niedriger als am Samstag letzter Woche und die Windenergie wird 280 GWh höher sein, wie Europa Press aus Industriequellen erfuhr.

So wird der Strompreis in Spanien an diesem Samstag deutlich niedriger sein als in den Ländern um uns herum. So wird Frankreich einen Preis von 51,8 Euro pro MWh, Deutschland von 51,7 Euro pro MWh und das Vereinigte Königreich von 64,8 Pfund (ca. 72,7 Euro) pro MWh ausweisen.

Auch die Gasauktion auf dem iberischen Markt (Mibgas) für morgen hat einen Preisrückgang mit 22,5 Euro pro MWh, im Vergleich zu den vorherigen 28,2 Euro MWh, markiert.

Für die nächste Woche deuten die Strom-Futures in Spanien ebenfalls auf eine Beibehaltung dieser Preisstabilisierung hin und liegen mit 50,5 Euro MWh unter Frankreich (54,3 Euro MWh).