Die Stromrechnung eines Durchschnittsverbrauchers mit reguliertem Tarif – dem sogenannten PVPC – belief sich im März auf rund 68,1 Euro, was einem Rückgang von 4,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht, der vor allem durch die von der Regierung beschlossenen Steuersenkungen als Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen des Konflikts mit dem Iran sowie durch einen moderaten Preis auf dem Stromgroßhandelsmarkt („Pool“)
Diese Preisentwicklung bezieht sich auf einen Durchschnittsverbraucher mit einer vertraglich vereinbarten Leistung von 4,4 Kilowatt (kW) und einem Jahresverbrauch von 3.900 Kilowattstunden (kWh), verteilt auf die verschiedenen Zeiträume (Spitzen-, Normal- und Schwachlastzeiten).
Konkret bedeutet diese Stromrechnung für März für diesen Durchschnittsverbraucher im regulierten Tarif von 68,1 Euro eine Ersparnis von etwa 3,42 Euro gegenüber den 71,52 Euro, die die Rechnung vor einem Jahr betrug.
Von diesem Gesamtbetrag für den Monat März entfallen 11,41 Euro auf die Grundgebühr und 48,8 Euro auf den variablen Tarif. Dabei entfallen 0,33 Euro auf die Stromsteuer, gegenüber 2,84 Euro vor einem Jahr, während die Mehrwertsteuer und Ähnliches nun 6,19 Euro ausmachen, gegenüber 12,41 Euro im gleichen Monat des Jahres 2025, laut Daten des Vergleichsportals der Nationalen Kommission für Märkte und Wettbewerb (CNMC).
Im Rahmen des Königlichen Gesetzesdekrets zur Bewältigung der Folgen des Konflikts im Nahen Osten hat die Regierung eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 10 % für Stromrechnungen von Haushalten vorgesehen. Die Maßnahme betrifft zum einen Stromverträge, deren Leistung 10 Kilowatt (kW) nicht übersteigt.
Dies bedeutet, dass sie für fast alle Haushalte des Landes gilt, einschließlich derjenigen, die den Sozialtarif in Anspruch nehmen oder als besonders schutzbedürftig eingestuft sind, sowie anderer geltender Regelungen zur Bekämpfung der Energiearmut.
Zudem wurde der Steuersatz der Sondersteuer auf Strom von 5,1 % auf 0,5 % gesenkt, und die Steuer auf den Wert der Stromerzeugung (IVPEE) wurde vorübergehend ausgesetzt.
Was konkret den „Pool“-Preis betrifft, so lag dieser im März bei durchschnittlich 41,5 Euro/MWh, gegenüber etwas mehr als 53 Euro/MWh im gleichen Monat des Jahres 2025. Für die Preissimulation wurde ein Verbrauch von 30 % in der Spitzenzeit, 20 % in der Normalzeit und die restlichen 50 % in der Schwachlastzeit zugrunde gelegt. Für einen einheitlichen Vergleich wurde zudem ein Tag im Februar 2024 herangezogen, da dieser Monat 29 Tage hatte.
Quelle: Agenturen



