Sturm Goretti sorgt für Unwetter in Nordspanien

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Ein neuer Sturm namens Goretti ist auf dem Weg nach Spanien und wird vor allem im Norden des spanischen Festlandes für erhebliche Beeinträchtigungen sorgen. Es handelt sich um einen sogenannten explosiven Sturm, was bedeutet, dass er sich in kurzer Zeit stark entwickelt. Meteorologen warnen vor allem vor sehr stürmischem Wetter auf See mit hohen Wellen, starkem Wind und viel Regen.

Der Sturm wurde vom französischen Wetterdienst benannt und wird Spanien am Donnerstag (08.01.2026) und Freitag erreichen. Vor allem entlang der Nordküste, in Regionen wie Galicien, Asturien, Kantabrien und dem Baskenland, wird ein schwerer Seesturm erwartet. Der Wind kann hier sehr stark werden und die Wellen können gefährlich hoch werden.

Goretti folgt kurz nach dem Sturm Francis, der in den letzten Tagen bereits für Kälte, Schnee und starken Wind in weiten Teilen Spaniens gesorgt hat. Dennoch verläuft der Übergang anders als erwartet. In vielen Regionen, insbesondere in der Mitte und im Süden des Landes sowie auf den Balearen, steigen die Temperaturen zunächst vorübergehend an. Die Nächte werden weniger kalt und der Frost lässt nach.

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Später am Freitag ändert sich das Wetter erneut. Die Temperaturen sinken wieder, vor allem im Norden und in den Bergregionen. Der Regen breitet sich über mehrere Regionen aus, und in der nördlichen Hälfte Spaniens kann es erneut schneien. In einigen Gebieten kann die Schneefallgrenze auf etwa 500 Meter Höhe sinken.

Laut Vorhersage wird das Wetter auf den Kanarischen Inseln von Windböen mit Höchstgeschwindigkeiten von 70 km/h geprägt sein. Diese betreffen vor allem die höher gelegenen Gebiete, die Ost-Südost- und West-Nordwest-Hänge sowie das Gebiet von El Paso auf La Palma.

Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro und Teneriffa bleiben unter Code Gelb für Wind, eine Warnung, die von diesem Mittwoch bis Donnerstagmorgen gilt. Was die Küstenphänomene betrifft, so sind Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa die am stärksten betroffenen Inseln. Die Warnung vor hohem Wellengang gilt für den Mittwoch.

Der spanische Wetterdienst AEMET warnt weiterhin vor gefährlichen Bedingungen, insbesondere auf See und in Küstengebieten. Auch in Bergregionen und auf offenen Ebenen kann der Wind Probleme verursachen. Reisenden und Einwohnern wird empfohlen, die Wetterentwicklung weiterhin aufmerksam zu verfolgen.

Quelle: Agenturen