Sturm Leonardo zwingt mehr als 7.000 Menschen in Andalusien zur Evakuierung

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Der Sturm Leonardo verursacht weiterhin große Probleme im Süden Spaniens. Aufgrund anhaltender und heftiger Regenfälle wurden in Andalusien mehr als 7.000 Menschen evakuiert. Flüsse sind über die Ufer getreten und ganze Stadtteile standen unter Wasser, sodass die Bewohner ihre Häuser Hals über Kopf verlassen mussten.

Die Situation ist besonders für ältere Menschen erschütternd. So erzählt eine 80-jährige Frau, dass sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet hat, nun aber mit ansehen muss, wie das Wasser alles mitreißt, was sie aufgebaut hat. Wie viele andere musste sie ihr Zuhause verlassen, ohne zu wissen, in welchem Zustand es später sein wird.

In verschiedenen Dörfern, unter anderem in der Provinz Granada, wurden die Bewohner vorübergehend in Hotels und Notunterkünften untergebracht. Dort warten sie, bis es sicher ist, zurückzukehren. Die Ungewissheit über mögliche Schäden sorgt für große Anspannung und Trauer unter den betroffenen Familien.

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Die Rettungsdienste laufen auf Hochtouren. Die Unidad Militar de Emergencias wurde an mehreren Orten eingesetzt, um Menschen zu retten und Gebiete zu sichern. In Huétor Tájar mussten vier Personen vom Dach ihres Autos gerettet werden, nachdem das Fahrzeug durch das schnell steigende Wasser eingeschlossen worden war.

Auch in der Provinz Cádiz bleibt die Situation besorgniserregend. In Orten wie Grazalema sind aufgrund der Gefahr von Einstürzen und neuen Überschwemmungen weiterhin Evakuierungen des gesamten Dorfes im Gange. Straßen sind gesperrt und einige Dörfer sind vorübergehend schwer erreichbar.

Darüber hinaus beobachten die Behörden verschiedene Flüsse genau. Der Wasserstand unter anderem des Guadalquivir liegt weit über der Alarmstufe, sodass weitere Evakuierungen nicht ausgeschlossen werden können. Obwohl Hoffnung auf besseres Wetter besteht, ist vorerst weiterhin Vorsicht geboten.

Quelle: Agenturen