Sturm Nils in Katalonien – Schäden, Verletzte und ein Todesfall

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Der Sturm Nils sorgt am Freitag (13.02.2026) für stürmisches Wetter in weiten Teilen Kataloniens, aber auch in der Region Valencia und auf den Balearen. Vor allem starker Wind, heftiger Regen und raue See verursachen viele Probleme. Die Behörden warnen davor, dass sich das Wetter im Laufe des Tages noch verschlechtern kann, und rufen zu besonderer Vorsicht auf.

An vielen Orten wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Die Straßen sind mit Ästen, Trümmern und beschädigten Fahrzeugen übersät. Vor allem in den Städten und Dörfern Kataloniens sind die Schäden groß, aber auch in der Region Valencia und auf den Balearen gibt es zahlreiche Meldungen über Zerstörungen.

Der Sturm ging mit Windböen von bis zu 140 Stundenkilometern einher. Durch diesen extremen Wind wurden Dutzende Menschen verletzt. In Katalonien kam eine Frau ums Leben, nachdem das Dach eines Schuppens auf sie gefallen war. Rettungskräfte waren in großer Zahl vor Ort, um Verletzte zu versorgen und gefährliche Situationen zu sichern.

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Neben dem Wind spielte auch der Regen eine wichtige Rolle. Innerhalb kurzer Zeit fiel viel Niederschlag, was zu Überschwemmungen und glatten Straßen führte. In einigen Gebieten wurde vor möglichen Überschwemmungen kleiner Flüsse und Bäche gewarnt. Die Rettungsdienste beobachteten die Situation ständig.

Der Verkehr wurde durch den Sturm stark beeinträchtigt. Auf verschiedenen Straßen wurden Fahrspuren gesperrt und angepasste Höchstgeschwindigkeiten eingeführt. Auch der Zugverkehr hatte mit Verspätungen und Ausfällen aufgrund umgestürzter Bäume auf den Gleisen zu kämpfen. An Flughäfen kam es zu Verspätungen und in einigen Fällen zu Flugausfällen.

Darüber hinaus hatte auch die Seeschifffahrt mit Problemen aufgrund der hohen Wellen und des starken Windes zu kämpfen. Einige Fährverbindungen wurden vorübergehend eingestellt und Häfen schränkten ihre Aktivitäten aus Sicherheitsgründen ein.

Sturm Nils wird noch einige Zeit Einfluss haben, während Sturm Oriana für instabiles Wetter sorgt. Vor allem der Norden und Westen Spaniens sind stark betroffen, mit Code Gelb und Orange wegen starker Niederschläge und Windböen bis zur Orkanstärke. An der Küste kann das Meer sehr unruhig sein.

Vor allem in Galicien, Asturien, Kantabrien und dem Baskenland wird es reichlich regnen. Lokal kann es in kurzer Zeit zu starken Niederschlägen kommen, die zu Überschwemmungen und Hochwasser führen können. Auch in Teilen von Kastilien und León sowie Extremadura wird mit starken Niederschlägen gerechnet.

Neben dem Regen fällt vor allem der Wind auf. In höher gelegenen Gebieten und entlang der Nordküste können die Windböen sehr stark sein. In Bergregionen wird außerdem Schnee erwartet, da die Schneefallgrenze deutlich sinkt. Dies ist auf einen starken Zustrom kalter Luft aus dem Norden zurückzuführen.

Die Temperaturen sinken in fast ganz Spanien spürbar. Nach einigen relativ milden Tagen fühlt es sich wieder winterlich an, vor allem im Landesinneren. In einigen Regionen kann das Thermometer im Vergleich zu Anfang dieser Woche um mehrere Grad fallen.

Auf den Kanarischen Inseln bleibt das Wetter ruhiger, obwohl auch dort mehr Bewölkung auftreten kann. Auf den Balearen wird ebenfalls Regen erwartet, jedoch weniger intensiv als auf dem Festland.
Die Behörden betonen, dass Sie offizielle Warnungen befolgen und nur dann auf die Straße gehen sollten, wenn es wirklich notwendig ist. Durch Vorsicht können Sie die Risiken während dieser Zeit extremer Winterwetterbedingungen minimieren.

Quelle: Agenturen