Der Sturm Nils hat große Teile Spaniens mit sehr starken Winden und schlechtem Wetter heimgesucht. Vor allem im Norden und Osten des Landes wurden starke Windböen von über 100 Stundenkilometern gemessen. An einigen Orten wurden sogar Geschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern erreicht. In Katalonien wurden neun Menschen verletzt, hauptsächlich durch umstürzende Bäume und Äste.
Aufgrund der starken Winde wurden in mehreren Regionen Warnungen herausgegeben. Der spanische Wetterdienst warnte vor gefährlichen Situationen auf den Straßen und entlang der Küste. Außerdem wurde vor hohen Wellen und starken Regenfällen gewarnt. Das schlechte Wetter sorgte vielerorts für Probleme.
In Katalonien wurde der Zugverkehr von Rodalies vorübergehend eingestellt. Außerdem wurden mehrere Flüge gestrichen. Einige Schulen und Universitäten schlossen vorsichtshalber ihre Türen, um Risiken zu vermeiden. Am Mittwoch erhielten alle Einwohner Kataloniens aufgrund der gefährlichen Wetterlage eine ES-Warnung.
An mehreren Stellen wurden Bäume umgeworfen und Straßen blockiert. Die Rettungsdienste mussten massiv ausrücken, um Schäden zu beheben und gefährliche Situationen zu beseitigen. Außerdem gibt es Berichte über Schäden an Gebäuden und geparkten Autos durch herumfliegende Gegenstände.
Vor allem in Küstengebieten war die Situation aufgrund der Kombination aus starkem Wind und hohen Wellen gefährlich. Die Behörden riefen die Einwohner zur Vorsicht auf und empfahlen, unnötige Fahrten zu vermeiden. Von Spaziergängen entlang Stränden und Häfen wurde abgeraten.
Laut Wettervorhersage bleibt es noch einige Zeit unruhig. Der Wind kann in verschiedenen Regionen wieder auffrischen und es wird noch mehr Regen erwartet. Das Winterwetter scheint also vorerst noch nicht vorbei zu sein. Außerdem wird später in der Woche bereits ein neuer Sturm erwartet, der erneut für schlechtes Wetter sorgen kann.
Quelle: Agenturen




