Sturm Wipha trifft auf Vietnam

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Der Sturm Wipha traf am Dienstag (22.07.2025) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 88 Stundenkilometern und starken Regenfällen auf Nordvietnam. In den kommenden Stunden besteht die Gefahr, dass sich die Lage in Gebieten wie der Hauptstadt Hanoi weiter verschärft, nachdem der Sturm in anderen Ländern Südostasiens mindestens fünf Todesopfer gefordert hat.

Das Nationale Zentrum für Hydrometeorologische Vorhersagen in Vietnam teilte mit, dass der Sturm gegen 10:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr GMT) in der Küstenregion zwischen Hung Yen und Ninh Binh auf Land getroffen sei und sich voraussichtlich mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 15 Stundenkilometern in westlicher und südwestlicher Richtung bewegen werde.

Die vietnamesische Wetterbehörde, die am Vortag wegen des herannahenden Sturms eine Katastrophenwarnung herausgegeben hatte, rechnet ab heute bis Freitag mit Überschwemmungen vor allem im Norden des Landes und forderte die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf.

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Das Wetterphänomen, das am Sonntag von einem Taifun zu einem schweren Tropensturm herabgestuft wurde, hat in Teilen von Hung Yen zu Stromausfällen und in Ninh Binh zu starken Wellen geführt. Die Behörden in Quang Ninh, der Provinz, in der sich die touristische Bucht von Ha Long befindet, meldeten Schäden an mehreren Nationalstraßen, auf die Bäume gefallen sind und Erdrutsche verursacht haben.

Infolge des Unwetters brach eines der Seile einer Hängebrücke in der Provinz Dien Bien, wodurch ein Kleinbus mit drei Beamten, die das Gebiet inspizierten, in den Fluss stürzte, wie offizielle Medien berichteten.

Die Opfer wurden von Anwohnern aus dem Fluss bei Pa Xa Lao gerettet, zwei von ihnen wurden schwer verletzt. Die Zivilluftfahrtbehörde hat die Flugpläne der Flughäfen Van Don in der Provinz Quang Ninh und Cat Bi in Hai Phong geändert.

Mindestens drei Menschen starben auf den Philippinen durch die Auswirkungen von Wipha, der am vergangenen Freitag den Norden des Landes traf, ohne auf Land zu treffen. Zwei weitere Menschen kamen am Wochenende auf der thailändischen Insel Phuket ums Leben, die zusammen mit Krabi durch starke Regenfälle und eine durch das Phänomen aufgepeitschte See bedroht war.

Quelle: Agenturen