Supermärkte fordern Priorität für Lebensmitteltransporte

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Der spanische Supermarktsektor warnt davor, dass die Versorgung von Geschäften in bestimmten Regionen Spaniens aufgrund der Verkehrsmaßnahmen, die wegen des Sturms Ingrid ergriffen wurden, unter Druck steht. Durch vorbeugende Straßensperren für den Güterverkehr drohen Verzögerungen bei Lebensmittellieferungen, insbesondere im Nordwesten Spaniens.

Laut der Branchenorganisation Asedas, die etwa 75 Prozent der spanischen Supermärkte vertritt, haben die Maßnahmen der Verkehrsbehörde DGT zu langen Staus von Lastwagen und Problemen in den Vertriebszentren geführt. Vor allem das Verbot für Schwerlastverkehr in weiten Teilen des Nordwestens hat die Logistik erheblich beeinträchtigt.

Die Folgen sind in Regionen wie Galicien, Asturien, Kantabrien und im Norden von Kastilien und León spürbar. Asedas schätzt, dass etwa 150 Supermärkte direkt von den Verzögerungen betroffen sein könnten, insbesondere im Norden der Provinz León und Umgebung. Die Organisation bezeichnet die Maßnahme als unverhältnismäßig und warnt vor einem gefährlichen Präzedenzfall für die Versorgung mit lebenswichtigen Produkten.

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Auch Transportunternehmen aus Kastilien und León äußern Kritik. Sie argumentieren, dass die Beschränkungen zu abrupt eingeführt wurden und schlecht auf die tatsächlichen Wetterbedingungen abgestimmt sind. Ihrer Meinung nach standen Lkw auf bereits schneefreien Straßen still, wodurch die Fahrer unnötig festsaßen.

Trotz der Probleme betonen einige Vertriebsunternehmen, dass die Versorgung vorerst weitgehend normal verläuft, insbesondere bei Supermärkten in kleineren Orten. Dennoch bleibt die Branche besorgt über die kommenden Tage, wenn das schlechte Wetter anhält.

Asedas fordert die Behörden auf, wichtige Straßen so schnell wie möglich von Schnee zu befreien und dem Transport von Lebensmitteln nach Möglichkeit Vorrang einzuräumen. Darüber hinaus bittet die Organisation die Verbraucher, keine zusätzlichen Vorräte anzulegen, um eine zusätzliche Belastung der Logistikkette zu vermeiden.

Quelle: Agenturen