Täglich fast 600 verspätete Züge in Spanien

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Im Jahr 2024 fuhren in Spanien mehr als 1,32 Millionen Züge, aber mehr als 218.000 davon hatten Verspätung bei der Abfahrt oder Ankunft. Das bedeutet durchschnittlich fast 600 verspätete Züge pro Tag. Die Ursachen reichen von technischen Problemen und Infrastrukturstörungen bis hin zu extremen Wetterbedingungen, Streiks und Unfällen.

Vor allem die größten Bahnhöfe spielen eine zentrale Rolle. Madrid Atocha, Madrid Chamartín, Barcelona Sants, Valencia und Sevilla wickeln zusammen zwei Drittel aller Fernzüge ab. Die dreißig größten Bahnhöfe machen sogar fast alle Reisenden aus, sodass jede Störung sofort große Auswirkungen hat.

Trotz einer leichten Verbesserung der Pünktlichkeit im Vergleich zu 2023 bleiben die Zahlen hoch. Bei den AVE- und Larga Distancia-Zügen fuhr ein großer Teil verspätet ab. Bei der Ankunft hatte ein erheblicher Teil Verspätung: die meisten weniger als eine Stunde, in einigen Fällen jedoch bis zu zwei Stunden oder sogar noch länger.

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Auch bei Media Distancia und Avant waren die Probleme spürbar: Viele Züge fuhren zu spät ab und kamen verspätet an. Obwohl Cercanías-Züge relativ gesehen häufiger pünktlich fahren, handelt es sich in absoluten Zahlen dennoch um mehr als 133.000 verspätete Abfahrten und mehr als 52.000 verspätete Ankünfte von mehr als fünf Minuten. Neben Verspätungen gab es auch Ausfälle. Auffällig ist der starke Anstieg der verpassten Anschlüsse, der fast 4.000 Fälle ausmacht.

Die Folge all dieser Probleme ist, dass Renfe im Jahr 2024 mehr als 323.000 offizielle Beschwerden erhielt und fast eine Million automatische Rückerstattungen aufgrund von Verspätungen leisten musste. All dies belastet den Ruf der Bahn als zuverlässiges Verkehrsmittel in Spanien.

Quelle: Agenturen