Telefónica ersetzt über 5.000 Mitarbeiter mit künstlicher Intelligenz

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Der spanische Telekommunikationsanbieter Telefónica sagt, dass künstliche Intelligenz (KI) eine wichtige Rolle bei dem großen Entlassungsplan spielt, den das Unternehmen umsetzen will. Nach Angaben der Geschäftsleitung ermöglichen neue Technologien und automatisierte Systeme eine andere Organisation der Prozesse, wodurch weniger Mitarbeiter benötigt würden.

In Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern betont das Unternehmen, dass KI im Mittelpunkt der Zukunftsstrategie steht. Die angekündigte Entlassung Tausender Mitarbeiter ist laut Telefónica Teil einer Umstrukturierung, die das Unternehmen moderner und effizienter machen soll.

Die Gewerkschaften reagieren heftig und sind der Meinung, dass das Unternehmen KI als Vorwand nutzt, um massiv Personal abzubauen. Sie sind der Ansicht, dass Technologie vielmehr Chancen bieten sollte, beispielsweise durch neue Dienstleistungen oder eine bessere interne Organisation. Deshalb fordern sie Schulungen und Umschulungen und dass die Betroffenen immer freiwillig entscheiden können, beispielsweise durch Vorruhestand.

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Der Entlassungsplan betrifft vor allem die drei wichtigsten spanischen Tochtergesellschaften von Telefónica. In diesen Gruppen sollen zwischen 5.040 und 5.319 Arbeitsplätze wegfallen. Nach ersten Schätzungen könnte die Gesamtzahl jedoch über 6.000 liegen, wenn auch andere Bereiche mitgerechnet werden.

Für viele Mitarbeiter sorgt die Situation für Unsicherheit. Die Gewerkschaften warnen davor, dass technologischer Fortschritt nicht zu sozialem Rückschritt führen darf. Sie fordern daher zusätzliche Garantien für die Beschäftigungssicherheit der verbleibenden Mitarbeiter und klare Bedingungen für alle, die das Unternehmen verlassen.

Es bleibt vorerst abzuwarten, wie die endgültige Regelung aussehen wird. In den kommenden Wochen werden die Verhandlungen fortgesetzt, und die Gewerkschaften hoffen auf eine ausgewogene Lösung für alle betroffenen Arbeitnehmer.

Quelle: Agenturen