Terrassengenehmigungen wegen des Überangebots an Tischen werden zurückgezogen

Lesedauer des Artikels: 3 Minuten -

Das Rathaus von Palma hat damit begonnen, einigen Bars oder Restaurants die Genehmigung für die Einrichtung von Terrassen zu entziehen, da diese die Anzahl der Tische und Stühle, die sie aufstellen können, überschreiten.

Obwohl im Moment nur zwei dieser Rückzüge wirksam geworden sind, versicherte der Generaldirektor von Govern Interior de Cort, Marcos Cañabate, gestern (26.08.2020), dass “weitere Akten in Bearbeitung sind”.

AEinblendung

Der Entzug ist vorübergehend, im Prinzip für einen Monat, da dies in der Verordnung festgelegt ist, aber im Falle einer Wiederholung könnte die Genehmigung dauerhaft entzogen werden. Die Gründe für den Rückzug enden nicht mit dem Überangebot an Tischen, sondern können z.B. auch in der Nichteinhaltung der Schließzeiten liegen.

Die Exzesse und die Nichteinhaltung von Vorschriften durch einige Gastronomiebetriebe beunruhigen viele Bürger, und einige haben sich an die Federació d’Associacions de Veïns de Palma gewandt, um eine Beschwerde einzureichen.

In diesem Sinne räumte der Präsident der Föderation, Joan Forteza, ein, dass “sich die wichtigsten Beschwerden auf die Erweiterung der Terrassen im Gebiet von Santa Catalina konzentrieren, wie z.B. Calle Sant Magí und Plaça de la Navegació”. An diesen Orten, erklärte Forteza, “gibt es einen Überschuss an Tischen und Stühlen, der Sicherheitsabstand zwischen ihnen wird nicht eingehalten, und die Maske wird nicht so getragen, wie sie sein sollte”.

Aber er versicherte, dass es nicht nur ein Problem im Zentrum sei, in einigen Terrassen der Nachbarschaft, wie in Pere Garau, gebe es das gleiche Problem der Überkapazität, insbesondere bei denen, die Parkplätze belegen.

Darüber hinaus warnte Forteza davor, dass “viele Geschäfte die Schließzeiten nicht einhalten, vor allem in der Platja de Palma”.

Die Möglichkeit, dass Bar- und Restaurantterrassen zumindest bis Ende des Jahres weiterhin Parkplätze belegen, nimmt zu. Der Generaldirektor erinnerte daran, dass der Erlass dies für den Fall vorsieht, dass sich die Gesundheitssituation nicht verbessert, was ja auch geschieht. Um 2021 weitermachen zu können, müsste ein neuer Erlass erlassen werden.