Test zeigt dass Elektroautos im Winter praktisch unbrauchbar sind

Ein neuer Vergleichstest der Zeitschrift Auto-Bild zeigt, dass die Palette der Elektroautos im Winter enorm abnimmt. Bei eisigen Temperaturen fiel die Reichweite bei vier von fünf Testwagen auf weniger als 70 Kilometer und die des Renault Zoe auf weniger als 60 Kilometer.

Aufgrund seiner riesigen Batterie konnte nur der Tesla Model S mehr als 200 Kilometer zurücklegen, auch bei Wintertemperaturen, aber dieser Luxuswagen liegt in einer Preisklasse (erhältlich ab 78.000 Euro), die für die meisten Autofahrer einfach nicht erreichbar ist.


Dieses Ergebnis ist nicht überraschend. Batterien sind im Winter aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften weniger effizient. Leider ist diese Erkenntnis bei den Planern der Verkehrs- und Energiewende noch nicht angekommen.

Zusätzliche Tests der unabhängigen deutschen Prüfstelle Dekra haben gezeigt, dass der Kapazitätsverlust einer Batterie bei minus fünf Grad bis zu 50 Prozent betragen kann.

Die Ergebnisse des Auto-Bild-Tests sind eine Katastrophe für Politiker, die die Öffentlichkeit noch davon überzeugen wollen, dass es möglich ist, auf batteriebetriebene Fahrzeuge für den Individualverkehr umzusteigen.

Die neuen Testergebnisse beweisen, dass Elektroautos nicht für Urlaub, Langstrecken und Pendeln geeignet sind, aber bei einigen Modellen ist es wahrscheinlich schon jetzt schwierig, eine unbeschwerte Reise in die nächste Stadt bei Kälte überhaupt zu absolvieren.

Wer dann bedenkt, wie schlecht die Ressourcen- und CO2-Bilanz von Elektroautos unter Berücksichtigung ihrer Produktion ist, bekommt einen Eindruck von den Luftschlössern, die unsere Politiker derzeit bauen.

Vielleicht sollten die Automobilindustrie und unsere Politiker zuerst lernen, die Dinge physikalisch und chemisch richtig zu berechnen, anstatt politisch korrekt zu handeln.