Laut einem Bericht des Immobilienportals Fotocasa zählen Ibiza und Calvià weiterhin zu den teuersten Gemeinden Spaniens für Mietwohnungen. Im Jahr 2025 lagen die Mietpreise dort bei über 22 Euro pro Quadratmeter. Ibiza belegt mit durchschnittlich 23,34 €/m² den zweiten Platz im landesweiten Vergleich, nur übertroffen von Esplugues de Llobregat (25,53 €/m²). Calvià folgt mit 22,17 €/m² auf dem vierten Platz, während Barcelona mit 23,30 €/m² knapp vor Ibiza liegt.
Die Balearen sind mit durchschnittlich 18,60 € pro Quadratmeter die viertteuerste Region Spaniens, was einem Anstieg von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Teurer sind lediglich Barcelona (21,90 €/m²), Madrid (20,66 €/m²) und Gipuzkoa (19,02 €/m²).
Fotocasa betont, dass der Mietmarkt im Jahr 2025 von hohen Preisen geprägt war, insbesondere in Regionen mit starker Nachfrage wie Katalonien, Madrid, den Balearen, dem Baskenland und den Kanarischen Inseln.
María Matos, Studienleiterin und Sprecherin von Fotocasa, erklärt, dass der Anstieg der Mietpreise vor allem in Gebieten mit hohem demografischem und wirtschaftlichem Druck zu beobachten ist, wo der Neubau von Wohnungen die Nachfrage nicht decken kann. Dieser Angebotsmangel führt laut Matos dazu, dass die Preise selbst in Zeiten geringeren Wirtschaftswachstums hoch bleiben. Obwohl sich das Preiswachstum in einigen Gebieten verlangsamt hat, befinden sich die Mieten weiterhin auf Höchstständen.
Dies deutet darauf hin, dass die Anpassung nicht auf eine Marktentspannung zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf die finanziellen Grenzen der Haushalte, die sich die hohen Mieten nicht mehr leisten können.
Quelle: Agenturen




