Touristensteuer für den Fischereisektor auf Mallorca

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Das regionale Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt wird 2,5 Millionen Euro aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS) für den Fischereisektor im Rahmen des Projekts „Blaue Wirtschaft: neue Managementinstrumente“ bereitstellen. Es sieht unter anderem eine Aufstockung der Mittel für die Überwachung und Kontrolle der Meeresschutzgebiete, mehr Investitionen in Technologie und ein größeres Budget für den Erwerb von Green Boxes vor.

Dieses Projekt wurde von Stadtrat Joan Simonet während der 37. Sitzung des Fischereirats der Balearen unter dem Vorsitz von Miquel Socias und mit einer breiten Vertretung des gesamten Sektors angekündigt. „Es sei daran erinnert, dass seit 2017 keine Gelder des ITS in den Sektor investiert wurden. Diese Zusage bekräftigt das Engagement der Regierung für die Fischereiindustrie der Inseln, ihre Rentabilität und Nachhaltigkeit“, erklärte Simonet.

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Das Projekt umfasst den Kauf von zwei Überwachungsbooten, eines für das neue Naturschutzgebiet Ponent und das andere für das Gebiet von Pollença, um den zukünftigen Managementplan für die Buchten im Norden Mallorcas zu überwachen. Außerdem sollen Drohnen, Radar und elektronische Sensoren für das Fischereiüberwachungsprogramm angeschafft werden, das zusammen mit IMEDEA zur Überwachung der Bewirtschaftungspläne entwickelt werden soll.

Der Rat analysierte auch die Auswirkungen der jüngsten Änderungen der Kontrollverordnung der Gemeinsamen Fischereipolitik und hob die schrittweise Einführung der Geolokalisierung und der digitalen Registrierung der Fänge für die Berufsfischereiflotte sowie die elektronische Meldung der Fänge für die Freizeitfischerei hervor, die bis 2030 umgesetzt werden soll.

Quelle: Agenturen