Touristik-Konzern TUI bietet zunächst keine Pauschalreisen nach Mallorca an

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Auch wenn jetzt TUI weitere 1,2 Milliarden Euro zufließen, ist die Lage aus Sicht der Großbank weiter sehr ernst. Die Risiken bleiben hoch, sagte Commerzbank-Analyst Adrian Pehl gegenüber der FAZ. Trotz gewährter oder zumindest zugesagter Staatskredite in Höhe von rund 3 Milliarden Euro sei die Lage der TUI „immer noch nicht trivial“.

Das Problem: Auf der einen Seite hat TUI derzeit wegen Corona und Co überschaubare Einnahmen. Auf der anderen Seite müssen die Hannoveraner im Moment wieder viel Geld an Kunden zurückzahlen, deren Reisen wegen weltweit stark steigender Infektionszahlen in den meisten Urlaubsländern ausfallen.

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Sollte das finanzielle Ausbluten im gleichen Tempo weitergehen, könnte der Konzern zum Ende seines ersten Quartals im Geschäftsjahr 2020/21, das von Oktober bis Dezember läuft, negatives Eigenkapital ausweisen, erwartet Analyst Pehl. An der Börse würde das als starkes Alarmsignal gewertet.

Beitrag aktualisiert am 01.10.2020 | 11:12