Treffen “ausserhalb der Familien” sind auf Mallorca und Ibiza untersagt

Lesedauer des Artikels: 4 Minuten -

Die Sprecherin der Regierung, Pilar Costa, teilte am Montag (11.01.2021) mit, dass sich auf Mallorca und Ibiza nur Menschen aus dem “gleichen Kern des Zusammenlebens” treffen dürfen. Diese Resolution ist von der Regierungspräsidentin Francina Armengol unterzeichnet worden.

Costa hat angegeben, dass es einige Ausnahmen gibt. Insbesondere können allein lebende Personen Teil einer einzigen erweiterten Lebensgemeinschaft sein, jede Lebensgemeinschaft kann eine einzelne allein lebende Person integrieren. Minderjährige können mit ihren Eltern zusammengeführt werden, wenn sie in verschiedenen Häusern leben, ebenso wie Paare, die nicht im selben Haus wohnen. Eine weitere Ausnahme gilt für Personen, die sich um andere kümmern müssen, Minderjährige oder gefährdete Personen begleiten, usw.

AEinblendung
Websolutions

Die Sprecherin der Regierung hat argumentiert, dass das Ziel darin besteht, dass sich nur Menschen treffen sollten, die zum gleichen Lebensgemeinschaftskern gehören, um die Verbreitung des Virus zu vermeiden. Außerdem hat sie darauf hingewiesen, dass diese Einschränkungen keine Arbeitstätigkeiten, Transporttätigkeiten, Bildungszentren usw. umfassen.

Costa hat argumentiert, dass “die COVID-Pandemie auf den Inseln noch lange nicht ausgerottet ist, obwohl wir Hoffnung auf einen Impfstoff haben”. Alle Inseln sind noch lange nicht aus einer Risikosituation heraus. Die kumulative Inzidenz auf den Balearen liegt nach 14 Tagen bei 513,59 Fällen, auf Mallorca bei 617,50, auf Ibiza bei 590,94, auf Menorca bei 280 und auf Formentera bei 222,94. Die Regierungssprecherin sagte, dass “Mallorca sich weiterhin sehr langsam von einer Situation extremer Gefährdung in Richtung Verbesserung entwickelt.

Deshalb hat der Consell de Govern an diesem Montag ein Paket mit neuen Beschränkungen für Mallorca und Ibiza genehmigt, das am Freitag und Sonntag letzter Woche vorgestellt wurde.

Um die prominentesten zu nennen, verbieten sie Volksfeste, sowohl öffentliche als auch private, und alle daraus abgeleiteten Aktivitäten. Restaurants sind geschlossen, außer zum Mitnehmen und für die Lieferung nach Hause; Restaurants in Hotels oder Touristenappartements, für den ausschließlichen Gebrauch ihrer Kunden, sind ausgeschlossen, ebenso wie solche, die in Gesundheitszentren oder Schulkantinen integriert sind.

Alle Einrichtungen müssen um 20 Uhr schließen, ausgenommen sind u. a. Tankstellen und solche, die für Lebensmittel oder lebenswichtige Produkte bestimmt sind, sowie Friseure. Alle müssen ihre Kapazität um 50 % reduzieren; diejenigen über 700 Meter müssen sie auf 30 % reduzieren und an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben.

Es ist zu beachten, dass die Öffnung von großen Flächen und Einrichtungen von mehr als 700 Quadratmetern, die nicht für Grundnahrungsmittel bestimmt sind, verboten ist.

Vorführungen in Theatern, Festzelten und Kinos mit einer maximalen Kapazität von 30 % werden beibehalten; das Essen in diesen Räumen ist verboten.

Auch Bäder und Fitnessstudios dürfen nicht geöffnet werden. Bei Sportveranstaltungen ist der Zutritt der Öffentlichkeit für Personen jeder Kategorie verboten.

Überlandbusse haben eine begrenzte Kapazität und können nicht als Stehplätze genutzt werden; in der U-Bahn können nur die für Stehplätze vorgesehenen Plätze genutzt werden. Gefährdeten Personen wird empfohlen, keine öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Es wird empfohlen, ab 20:00 Uhr zu Hause zu sein und kommerzielle Einrichtungen auf eigene Faust zu besuchen.

Der Bildungsminister, Martí March, bewertete seinerseits das erste Quartal des Schuljahres und hob die gute Arbeit hervor, die in den Schulen geleistet wurde, sowohl aus pädagogischer Sicht als auch im Hinblick auf die Pandemiebekämpfung.