US-Präsident Donald Trump hat eine Kehrtwende vollzogen und die angedrohten Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Länder vorerst ausgesetzt. Diese Entscheidung gab er im Zusammenhang mit einer Vereinbarung bekannt, die er mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte getroffen hat.
Laut Trump haben sich beide auf einen Rahmen für ein zukünftiges Abkommen geeinigt, das Grönland und die gesamte Arktisregion betrifft.
Trump äußerte sich auf seiner Plattform Truth Social und betonte den potenziellen Nutzen dieser Lösung für die USA und alle NATO-Staaten.
Konkrete Details zu dem Abkommen nannte er jedoch nicht. Es soll sich aber noch nicht um einen fertigen „Deal“ handeln, sondern eher um eine Grundlage für weitere Verhandlungen.
Teilnehmerkreise des Weltwirtschaftsforums deuteten an, dass eine Neufassung des Verteidigungsabkommens zwischen Dänemark und den USA von 1951 im Raum steht. Dieses Abkommen regelt die Stationierung US-amerikanischer Truppen auf Grönland.
Zukünftige Verhandlungen könnten auch Investitionskontrollen und ein stärkeres Engagement europäischer NATO-Staaten in der Arktis umfassen.
Medienberichten zufolge beinhaltet der Vorschlag Ruttets auch die Übernahme von Militärbasen in Grönland durch die USA.

Trump bezeichnete die geplante Rahmenvereinbarung als „für die Ewigkeit“ und kündigte an, dass die Einzelheiten später bekannt gegeben würden.
Ein Team um Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio soll die Details aushandeln. Ob das Abkommen eine Übernahme Grönlands durch die USA beinhaltet, ließ Trump offen und bezeichnete die Angelegenheit als „etwas komplex“.
Quelle: Agenturen





