In Madrid hat ein 20-jähriger Hacker für Aufsehen gesorgt, nachdem bekannt wurde, dass er vier Nächte im luxuriösen Ritz-Hotel für nur einen Cent pro Nacht übernachtet hat. Wo man normalerweise Hunderte von Euro pro Nacht bezahlt, kam er mit einem Gesamtbetrag von nur vier Cent davon.
Laut spanischen Medien nutzte der Mann einen Fehler im Online-Reservierungssystem des Hotels aus. Durch geschickte Manipulation dieser technischen Schwachstelle gelang es ihm, einen extrem niedrigen Preis zu erzielen. Das System akzeptierte die Buchung, ohne Alarm zu schlagen.
Es handelte sich um ein Zimmer in einem der renommiertesten Hotels der spanischen Hauptstadt. Gäste erwarten dort nicht nur Luxus und Komfort, sondern auch ein perfekt funktionierendes und sicheres Buchungssystem. Dennoch blieb die auffallend niedrige Zahlung mehrere Tage lang unbemerkt.
Umfrage zum monatlichen Gewinnspiel auf mallorca-services.es - Schon mitgemacht?Erst als Hotelmitarbeiter die Verwaltung überprüften, stellten sie fest, dass etwas nicht stimmte. Ein Aufenthalt von vier Nächten für insgesamt vier Cent war kein Fehler, sondern das Ergebnis einer bewussten Manipulation. Daraufhin wurde sofort eine interne Untersuchung eingeleitet.
Die Polizei wurde inzwischen eingeschaltet und untersucht den Fall als möglichen Betrug und Computerbetrug. Es wird geprüft, wie der Hacker genau vorgegangen ist und ob er dies bereits zuvor bei anderen Hotels oder Unternehmen getan hat. Außerdem wird untersucht, ob es noch weitere Schwachstellen im System gibt.
Für das Hotel ist der Vorfall eine peinliche Angelegenheit. In einer Zeit, in der immer mehr Reservierungen online vorgenommen werden, ist digitale Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Dieser Vorfall zeigt, dass selbst große und luxuriöse Hotels anfällig für Cyberangriffe sein können.
Das Ritz-Hotel hat angekündigt, die Sicherheit des Reservierungssystems zu verbessern, um eine Wiederholung zu verhindern. Die Frage bleibt jedoch, wie sicher Online-Buchungen wirklich sind. Wenn eine Person dazu in der Lage ist, wer folgt dann als Nächstes?
Quelle: Agenturen




