Uferpromenade in Can Picafort bekommt neues Gesicht

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Can Picafort auf Mallorca freut sich über die Rückkehr seiner Strandpromenade – nicht als Relikt vergangener Zeiten, sondern als lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Die Gemeinde Santa Margalida investiert mit Unterstützung des EU-Fonds „Next Generation“ für Tourismus in ein umfassendes Erneuerungsprojekt. Rund 1,4 Millionen Euro fließen in diverse Verbesserungen: neue Bepflanzungen in großen Pflanzgefäßen, erneuerte Grünanlagen, modernisierte und neu gestaltete Kinderspielplätze – darunter ein großer Vorzeige-Spielplatz auf der Plaça Cervantes – sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten und eine verbesserte touristische Beschilderung.

Lesetipp:  Wasserverbrauch in Banyalbufar - 75 Liter pro Einwohner und Tag
Jetzt entdecken: Krimis zum Wohlfühlen

Konkret werden die Strandzugänge sicherer und barrierefreier gestaltet: neue Rettungsstationen, Holzstege über den Sand, ein rollstuhlgerechtes Zelt, Außenduschen und öffentliche Toiletten sollen den Aufenthalt am Meer komfortabler machen. Das in die Jahre gekommene Fremdenverkehrsbüro wird abgerissen; gegenüber dem Club Náutico entsteht ein vorgefertigter, demontierbarer Pavillon als provisorisches, aber ansprechendes Informationszentrum, ähnlich den in Palma diskutierten Lösungen.

Die Plaça Marina wird durch einen offenen Platz im Amphitheater-Stil aufgewertet, mit Sitzstufen und einem kleinen Aussichtspunkt zum Meer hin. Hier sollen zukünftig Konzerte, Lesungen und lokale Märkte stattfinden – ein idealer Ort, um dem Ort wieder mehr Leben einzuhauchen; ähnliche Ufergestaltungen wurden beispielsweise bei der Neugestaltung von Portixol in Betracht gezogen.

Die Notwendigkeit dieser Maßnahmen ergab sich aus dem Zustand des Paseo, der unter der ständigen Einwirkung von Salz und einem Befall, der insbesondere Tamarindenbäume betraf, gelitten hatte. Viele Bäume sind in den letzten Jahren vertrocknet. Hinzu kamen abgenutzte Spielgeräte, verblichene Markierungen des Radwegs und unzureichende Standards in Bezug auf Barrierefreiheit und Serviceleistungen.

Quelle: Agenturen