Ukraine: Alles im Griff oder Rückzug?

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„Wir haben jedes Gebiet an der Front unter Kontrolle“, beschreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Lage an den Fronten in der Ukraine in seiner allabendlichen Videoansprache. „Allerdings müssten die Menschen im Hinterland der Fronten weiterhin unter den russischen Angriffen leiden“ umschreibt er den „Bewussten Terror“ die russischen Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer hinter den Fronten im Süden und Osten der Ukraine.

„Im größten Teil unseres Landes, wo es uns gelungen ist, für relative Sicherheit zu sorgen, können die Bewohner vielleicht nicht nachempfinden, wie das Leben der Menschen ist, die in den Grenzgebieten zu Russland und im Süden unseres Landes leben“.

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Dort seien die Menschen zwar nicht an der Front, aber dennoch direkt im Krieg. Die ukrainischen Streitkräfte seien bemüht, mit ihrem Einsatz die Sicherheit für diejenigen Menschen wiederherzustellen, die diese ständigen russischen Angriffe erdulden müssten. „Jede Bewegung unserer Fahne nach vorne wird die Sicherheit unseres Volkes erhöhen“, sagt Selenskyj.

Gleichzeitig hat ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Möglichkeit eines Rückzugs aus der seit Monaten von russischen Truppen angegriffenen Stadt Bachmut angedeutet. „Unser Militär prüft offensichtlich alle Optionen“, so Wirtschaftsberater Alexander Rodnjanski gegenüber dem US-Fernsehsender CNN. „Bisher haben sie die Stadt gehalten. Wenn es aber sein muss, werden sie strategisch zurückziehen. Wir werden nicht alle unsere Leute für nichts opfern.“

Quelle: Agenturen