UME bringt Fahrzeug zum Aufspüren chemischer Stoffe nach La Palma

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Ein leichtes Aufklärungsfahrzeug namens Velire mit vier Mitgliedern der militärischen Notfalleinheit (UME) ist mit dem Schiff auf dem Weg nach La Palma, um die Luftqualität zu messen und mögliche chemische Kampfstoffe aufzuspüren.

Dieses fortschrittliche Fahrzeug wird zu den Arbeiten hinzukommen, die bereits von den Mitgliedern der Umweltschutzgruppe durchgeführt werden, die sich seit vergangenem Montag (20.09.2021) auf La Palma aufhalten, so die UME gegenüber Efe.

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UME bringt Fahrzeug zum Aufspüren chemischer Stoffe nach La Palma

Velire ist mit Sensoren ausgestattet, die mögliche chemische Stoffe wie Kohlenmonoxid oder Schwefeldioxid – typische Gase von Vulkanausbrüchen – erkennen, identifizieren und Umweltproben nehmen können.

Das Fahrzeug kann die Luftqualität in einer Entfernung von bis zu 4 Kilometern von der Eruption messen und kann angefahren werden, da es nicht von der Hitze beeinflusst wird.

Neben der Messung der Luftqualität überwachen die 184 UME-Soldaten, die im Rahmen des kanarischen Vulkan-Notfallplans (Pevolca) auf der Insel stationiert sind, das Fortschreiten des Lavastroms, um eventuelle Kollateralschäden zu begrenzen.

Zu diesen Aufgaben gehört die Einrichtung von Kontrolllinien für den Fall eines möglichen Waldbrandes, der durch die Lava ausgelöst werden könnte, um dessen Ausbreitung zu verhindern, obwohl es bisher keinen gegeben hat, so die Quellen.

Die UME arbeitet auch mit den übrigen Rettungsdiensten zusammen, um die evakuierten Bewohner zu begleiten, die in ihre Wohnungen zurückkehren, um ihr Hab und Gut auszuräumen, wofür sie 15 Minuten Zeit haben.