Nach jahrelangen Verzögerungen und Forderungen soll der Bau der nördlichen Umgehungsstraße von Artà auf Mallorca voraussichtlich im September oder Oktober beginnen.
Das Projekt, das bereits 2010 in den lokalen Bebauungsplänen vorgesehen und 2013 beantragt wurde, soll den Verkehr aus dem Ortskern ableiten und die Lebensqualität der Anwohner verbessern.
Der Inselrat für Raumordnung, Fernando Rubio, gab in der letzten Plenarsitzung des Consell bekannt, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgefallen sei und die Genehmigung kurz bevorstehe. Nach der Genehmigung soll das Verfahren für die Ausschreibung und Vergabe beginnen, wobei die Bauzeit voraussichtlich 18 Monate beträgt.
Quellen des Consell zufolge wird die Vergabe voraussichtlich im August erfolgen, sodass die Arbeiten bald darauf beginnen können. Ursprünglich im Jahr 2024 genehmigt, musste das Projekt aufgrund von Anforderungen der Stadtverwaltung angepasst werden, was zu Verzögerungen und einer Budgeterhöhung von 5 Millionen auf 7,3 Millionen Euro führte.
Die Änderungen umfassten den Ausbau der Straße zur Kapelle von Betlem und den Bau eines neuen Fußgängerwegs zum Parkplatz von Sa Clota. Die PSIB-PSOE fordert eine zügige Durchführung der Bauarbeiten.
Das Projekt beginnt an der Straße von Artà nach Capdepera und endet an der Kreuzung bei der Kapelle von Betlem, mit einer Länge von etwa 800 Metern. Es umfasst zwei Fahrspuren, Seitenstreifen und Randstreifen. Eine öffentliche Verkehrsachse wird den Fußgängerzugang zur Kapelle von Betlem erleichtern und Verbindungen zu Sportanlagen und anderen Einrichtungen herstellen. Die Umgehungsstraße soll den Verkehr im Ortskern um 20 % reduzieren, Lärm mindern und die Sicherheit erhöhen.
Bürgermeister Manolo Galán betonte die Bedeutung des Projekts für die Förderung der Fußgängerfreundlichkeit und die Verkehrsberuhigung. Das Projekt erfordert Enteignungen von Grundstücken im Besitz von Privatpersonen, der Gemeinde und des Verkehrsministeriums.
Quelle: Agenturen





