Verdacht des Handels mit nicht geringen Mengen Betäubungsmittel – Vollstreckung eines Haftbefehls auf Mallorca

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Beamte des Rauschgiftdezernats (LKA 62) haben am Samstag einen 50-jährigen Deutschen durch die spanische Polizei verhaften lassen, der im Verdacht steht, mit Drogen und Waffen gehandelt zu haben.

In mehrmonatigen Ermittlungen hatte sich der Verdacht gegen den Mann erhärtet, mit rund 359 Kilogramm Marihuana, 90 Kilogramm Amphetaminen, 14 Kilogramm Kokain sowie 5.000 Ecstasy-Tabletten gehandelt zu haben. Darüber hinaus soll der Verdächtige auch ein Sturmgewehr nebst Munition und eine Pistole verkauft haben.

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Verdacht des Handels mit nicht geringen Mengen Betäubungsmittel - Vollstreckung eines Haftbefehls auf Mallorca
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Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen den 50-Jährigen, dessen Aufenthaltsort zunächst unbekannt war.

Zielfahnder (LKA 23) lokalisierten nach intensiven Fahndungsmaßnahmen den 50-Jährigen in einer von ihm angemieteten Finca auf Mallorca. Spanische Polizisten vollstreckten am Samstag (18.09.2021) den zwischenzeitlich von der Staatsanwaltschaft ebenfalls beantragten Europäischen Haftbefehl und stellten zudem über 4.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie drei Mobiltelefone sicher.

Der Tatverdächtige wird im weiteren Verlauf der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

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