Ports de les Illes Balears (PortsIB), eine öffentliche Einrichtung, die dem Ministerium für Meeresangelegenheiten und Wasserwirtschaft unterstellt ist, hat das Verfahren zur Vergabe von Liegeplätzen auf der Grundlage der siebten Liste in den Hafenanlagen von s’Estanyol in der Gemeinde Llucmajor und Portocolom in Felanitx eingeleitet.
Im Fall von s’Estanyol werden laut einer Pressemitteilung des Ministeriums insgesamt 27 Liegeplätze zur Verfügung stehen, davon vier im Wasser und 23 auf dem Hafengelände, verteilt nach Typ und Größe. Damit kann ein Teil der auf der aktuellen Warteliste eingetragenen Anträge berücksichtigt werden, wobei die Reihenfolge der Eintragung und die in jedem Antrag angegebenen Merkmale berücksichtigt werden.
In Portocolom sieht das Verfahren die Bereitstellung von 36 Liegeplätzen vor, die ebenfalls nach Typologie, Länge und Breite verteilt sind. Diese Maßnahme ermöglicht es, den Rückstau an Anträgen abzubauen und eine erhebliche Anzahl von Anträgen zu bearbeiten, die bisher aufgrund mangelnder Verfügbarkeit nicht bearbeitet werden konnten.
Das Ministerium hat betont, dass die Aktivierung dieser Verfahren eine teilweise Entlastung der Wartelisten in beiden autonomen Häfen bedeutet und Teil der ordentlichen Verwaltung des öffentlichen Hafenbereichs ist, die darauf abzielt, die vorhandenen Ressourcen zu optimieren und den Zugang zu Liegeplätzen für nicht gewerbliche Freizeitboote zu verbessern.
Die Vereinbarungen sehen vor, dass nach Einleitung des Verfahrens und nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Balearen (BOIB) die auf den Wartelisten stehenden Anträge nicht mehr geändert werden können. Bei allgemeinen Anträgen werden alle verfügbaren Liegeplätze angeboten, wenn die betreffende Person an der Reihe ist, wodurch die Gleichbehandlung und die Transparenz des Verfahrens gewährleistet sind.
Die Vereinbarungen sehen außerdem vor, dass sie sowohl auf der Website von Ports de les Illes Balears als auch im BOIB veröffentlicht werden, um den öffentlichen Zugang zu Informationen und die ordnungsgemäße Verbreitung des Beginns dieser Verfahren zu gewährleisten. Mit diesen Maßnahmen setzt PortsIB die ordnungsgemäße Verwaltung der autonomen Häfen und die schrittweise Verbesserung der Bearbeitung der Wartelisten innerhalb der physischen und betrieblichen Grenzen der einzelnen Hafenanlagen fort.
Quelle: Agenturen





