Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen in Spanien nimmt stark zu

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Immer mehr Menschen betrachten sogenannte ländliche Grundstücke als interessante Investition. Dadurch sind die Verkaufszahlen auf den höchsten Stand seit fast zwanzig Jahren gestiegen.

Jüngsten Zahlen zufolge wurden im Jahr 2025 insgesamt 167.453 Grundstücke verkauft. Das sind etwa 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Es handelt sich um die höchste Anzahl an Transaktionen seit 2007. Experten sprechen daher von einer Art neuem Goldrausch auf dem spanischen Land.

Ein wichtiger Grund für dieses wachsende Interesse ist Wasser. Landwirtschaftliche Flächen, die für die Bewässerung geeignet sind, sind besonders begehrt. In einem Land, in dem Dürre immer häufiger auftritt, bietet die Bewässerung mehr Sicherheit für Landwirte und Investoren. Dadurch steigt der Wert solcher Grundstücke schneller.

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Auch die Energiewende spielt eine Rolle. Immer häufiger werden landwirtschaftliche Flächen für Solarparks oder Windenergie genutzt. Für Investoren kann dies ein stabiles und langfristiges Einkommen bedeuten. Daher kaufen auch Unternehmen und Investmentfonds immer häufiger solche Grundstücke.

Zudem sind bestimmte Kulturen bei Investoren beliebt geworden. Dazu gehören Pistazien, Mandeln, Oliven und Avocados. Diese Kulturen können langfristig gute Erträge bringen, wodurch landwirtschaftliche Flächen zunehmend als sichere Investition angesehen werden.

Der Durchschnittspreis für landwirtschaftliche Flächen steigt unterdessen langsam, aber sicher. Im Jahr 2024 lag der Durchschnittspreis bei rund 10.248 Euro pro Hektar. In einigen Regionen, wie Galicien und den Balearen, liegen die Preise sogar noch höher.

Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend vorerst fortsetzen wird. Durch die Kombination aus Landwirtschaft, Wasser, erneuerbaren Energien und Investitionen bleibt Ackerland für viele Käufer ein attraktiver Besitz.

Quelle: Agenturen