Verschwindet Bargeld langsam aus dem Straßenbild?

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Immer mehr Geschäfte akzeptieren nur noch Kartenzahlungen oder mobile Zahlungen, und auch die Verbraucher verwenden seltener Münzen und Banknoten. In Spanien ist das anders. Dort wird noch viel bar bezahlt, und die Verwendung von Bargeld ist sogar gesetzlich geregelt.

Obwohl digitale Zahlungen auch in Spanien immer beliebter werden, bleibt Bargeld für viele Menschen wichtig. Denken Sie beispielsweise an ältere Einwohner, kleine Dörfer oder tägliche Einkäufe in Bars, auf Märkten und in Nachbarschaftsläden. Genau aus diesem Grund hat das Gesetz klar festgelegt, was bei der Zahlung mit Münzen erlaubt ist und was nicht.

Nach den europäischen Vorschriften sind Euro-Münzen ein gesetzliches Zahlungsmittel, aber Geschäfte müssen nicht alles annehmen. Ein Händler ist gesetzlich nicht verpflichtet, mehr als 50 Münzen in einer einzigen Zahlung anzunehmen. Diese Regel gilt auch in Spanien und wird in der Praxis regelmäßig angewendet.

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Das bedeutet, dass Sie nicht unbegrenzt mit Kleingeld bezahlen können, selbst wenn Sie den genauen Betrag dabei haben. Wenn Sie mit mehr als 50 einzelnen Münzen an der Kasse stehen, kann das Geschäft die Zahlung ablehnen und Sie auffordern, mit Papiergeld, einer Bankkarte oder einer anderen Zahlungsmethode zu bezahlen.

Die Regel soll Probleme und Verzögerungen vermeiden. Das Zählen großer Mengen an Münzen kostet Zeit und kann vor allem in Stoßzeiten andere Kunden verärgern. Deshalb schützt das Gesetz Ladenbesitzer vor solchen Situationen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bargeld in Spanien weiterhin wichtig und gesetzlich erlaubt ist, aber es gibt klare Grenzen. Das Bezahlen mit Münzen ist erlaubt, solange Sie die Höchstgrenze von 50 Stück pro Zahlung einhalten.

Quelle: Agenturen