Verurteilt wegen Betrugs von Taxifahrern in Palma mit gefälschten Versicherungspolicen

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Ein Mann ist am Montag (25.01.2021) auf Mallorca zu 21 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 1.080 Euro verurteilt worden, weil er falsche Versicherungspolicen verkauft und mehrere Taxifahrer in Palma betrogen hat. Der Angeklagte hat den Sachverhalt anerkannt und die Strafe akzeptiert, die nach einer Konformitätsvereinbarung zwischen den Parteien zustande gekommen ist.

Der Sachverhalt stammt aus dem November 2018. Der Angeklagte kontaktierte den Vertreter einer Vereinigung von Taxifahrern der Balearenhauptstadt, der sich als Geschäftsführer und Vermittler einer Versicherungsgesellschaft ausgab und dem er anbot, die angeschlossenen Fahrzeuge durch einen Handelsvertrag zu versichern.

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Verurteilt wegen Betrugs von Taxifahrern in Palma mit gefälschten Versicherungspolicen

Insgesamt sechs Taxis haben die Versicherung im Februar 2019 für einen Gesamtbetrag von 3.500 Euro abgeschlossen. Der Angeklagte schickte alle notwendigen Unterlagen, um den Anschein zu erwecken, dass diese Leistungen tatsächlich in Auftrag gegeben worden waren. Die Geschädigten stellten fest, dass an den Fahrzeugen jegliche Versicherung fehlte. Schließlich mussten die Eigentümer andere Dokumente bei einer anderen Versicherungsgesellschaft unterschreiben und kündigten den Sachverhalt.

Der Angeklagte, der von dem Anwalt Marc Torres verteidigt wird, muss neben der Haftstrafe und der Geldstrafe die Opfer mit 3.500 Euro entschädigen. Der Mann wird nicht ins Gefängnis gehen, da die Strafe für einen Zeitraum von zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wird, mit der Verpflichtung, in dieser Zeit nicht wieder straffällig zu werden, und der Zahlung der zivilrechtlichen Haftung in sieben Tagen.