Der Öltanker, der im zentralen Mittelmeer angeblich von Drohnen angegriffen wurde, treibt auf die Küste von Libyen zu, wie italienische Behörden mitteilten, die die Lage überwachen und bislang ein Auslaufen von Treibstoff ausschließen.
Das Schiff „Arctic Metagaz“ wird von den Meeresströmungen in südlicher Richtung getrieben und befindet sich in libyschen Hoheitsgewässern (SAR), wie Quellen des italienischen Zivilschutzes, der die Lage des Schiffes ständig überwacht, am Donnerstag gegenüber EFE erklärten. Bislang wurden keine Austritte des an Bord gelagerten Treibstoffs festgestellt, so dieselben Quellen.
Am 4. März meldete das russische Verkehrsministerium einen Angriff mit mutmaßlich ukrainischen Drohnen im Mittelmeer auf diesen Tanker, der mit rund 900 Tonnen Diesel und zwei Tanks mit Flüssiggas auf See treibend zurückblieb.
Die dreißig Besatzungsmitglieder wurden nach Libyen evakuiert.
Obwohl der mutmaßliche Angriff in internationalen Gewässern zwischen der italienischen Insel Sizilien (im Süden) und Malta stattfand, ist der Tanker in den letzten Tagen in Richtung Süden abgetrieben worden.
Moskau bezeichnete den Vorfall als „Terroranschlag und Akt der Piraterie, eine schwerwiegende Verletzung der grundlegenden Normen des internationalen Seerechts“.
Die „Arctic Metagaz“ ist eines von fast 600 Schiffen, gegen die die Europäische Union Sanktionen verhängt hat, die ihnen den Zugang zu Häfen und die Inanspruchnahme einer Vielzahl von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Seeverkehr untersagen.
Ecco come si presenta 🚢#ArcticMetagaz 🇷🇺.
🏆 Esclusiva di @Newsbook_com_mt🇲🇹 che questa mattina, con aereo privato decollato da Malta, ha documentato il relitto del tanker russo alla deriva.
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Seit letztem Jahr hat die Ukraine mehrere Angriffe gegen die sogenannte russische Geisterflotte gestartet, die Öl transportiert und dabei die Sanktionen des Westens gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine umgeht, um die Finanzierung der Invasion zu bremsen.
Kiew hat den mutmaßlichen Angriff auf diesen Frachter nicht bestätigt.
Seitens der Europäischen Union haben fünf Länder, darunter Spanien, in einem Schreiben vor dem „ernsthaften und unmittelbaren Risiko“ einer größeren Umweltkatastrophe durch die Anwesenheit dieses Schiffes auf See gewarnt.
Quelle: Agenturen



