Der Januar 2025 war der wärmste Januar in Spanien seit 1961, dem Jahr, in dem mit der Aufzeichnung des Wetters in Spanien begonnen wurde. Nach dem Bericht des spanischen Wetterdienstes (Aemet) lag die Durchschnittstemperatur im Januar 2,4 Grad über dem Normalwert und 0,4 Grad über dem Januar 2006, dem bisher wärmsten Januar aller Zeiten.
In den Regionen Katalonien, Murcia und in Teilen der Levanteküste, z.B. in der Region Valencia, herrschte im Januar Trockenheit. Die Niederschläge in diesen Gebieten waren geringer als normal. Die monatliche Durchschnittstemperatur für ganz Spanien betrug 8,4 Grad und lag damit 2,4 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991-2020.
Die hohen Temperaturen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Natur in diesen Regionen haben. Trockenheit kann zu Ernteausfällen und damit zu wirtschaftlichen Verlusten führen. Außerdem können die Wälder leichter Feuer fangen, was die Gefahr von Waldbränden erhöht.
Die Ursache für die Dürre sind wahrscheinlich die außergewöhnlich hohen Temperaturen im Januar in Verbindung mit geringen Niederschlägen. Mit dem Klimawandel werden solche Extreme häufiger auftreten und große Risiken für Spanien bergen.
In einigen Gebieten wie Katalonien und Andalusien führt die Dürre bereits zu Wasserknappheit. Dies bedroht insbesondere Ökosysteme, die von natürlichen Wasserquellen wie Flüssen, Seen und Sümpfen abhängen.
Tiere und Pflanzen in diesen Gebieten bekommen Probleme, wenn es zu wenig Wasser gibt. Einige Ökosysteme reagieren sehr empfindlich auf Störungen der Wasserressourcen. Wenn die Situation lange anhält, kann sie zu irreparablen Schäden und zum Verlust der biologischen Vielfalt führen.
Die Trockenheit erhöht auch die Gefahr von Waldbränden. Die ausgetrocknete Vegetation fängt schneller Feuer, und die Brände sind schwieriger zu bekämpfen. Große Waldbrände können ganze Ökosysteme zerstören, mit katastrophalen Folgen für die Tierwelt.
Quelle: Agenturen



