Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und die zweite Vizepräsidentin Yolanda Díaz haben vereinbart, die Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Kongress voranzutreiben, der die Aufnahme des Embargos in die spanische Gesetzgebung ermöglicht und damit dessen wirksame Anwendung auf den Handel mit Waffen nach Israel ermöglicht.
Regierungsquellen haben über diese Vereinbarung zwischen Sánchez und Díaz berichtet, die Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch die sozialistische Fraktion und die Fraktion Sumar im Unterhaus voranzutreiben.
Diese parlamentarische Initiative wurde am 20. Mai zur Beratung zugelassen und soll mit dieser Vereinbarung zwischen dem Regierungschef und seiner Vizepräsidentin und Vertreterin von Sumar im September verabschiedet werden. Der Vorschlag wurde vom Sumar, der ERC und Podemos im Kongress eingereicht, um das Gesetz von 2007 über die Kontrolle des Außenhandels mit Verteidigungsgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck zu reformieren und ein Embargo für den Verkauf, Kauf oder Austausch von Waffen mit Ländern einzuführen, die das humanitäre Völkerrecht schwer verletzen.
Die Zulassung zur Beratung wurde mit den Stimmen dieser Fraktionen sowie der PSOE, PNV, EH Bildu, BNG und Junts angenommen, während die Opposition der PP und Vox dagegen stimmte. Die Regierung erklärt, dass diese Initiative die Einführung des Embargos in die spanische Gesetzgebung ermöglichen, das Embargo gegen die israelische Rüstungsindustrie konsolidieren und auf alle Verteidigungsgüter und die technische Unterstützung durch Rüstungsunternehmen dieses Landes ausweiten werde.
Die zitierten Quellen betonten, dass die Achtung des Völkerrechts der einzige Weg sei und die Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werde, um dieses zu verteidigen. In diesem Zusammenhang und angesichts der Lage in Gaza erinnern sie daran, dass Spanien in den letzten Jahren seine finanzielle Unterstützung für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) erhöht und im vergangenen Jahr den palästinensischen Staat anerkannt hat.
Hinzu kommt, dass es die vor dem Internationalen Strafgerichtshof und dem Internationalen Gerichtshof gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eingeleiteten Verfahren unterstützt und mehrere Resolutionen in den Vereinten Nationen vorangetrieben hat, um einen unbedingten und dauerhaften Waffenstillstand zu fordern. Ebenso erinnert es daran, dass es eine Handelsblockade verhängt hat, wonach seit dem 7. Oktober 2023 keine Waffen und Munition mehr nach Israel verkauft werden dürfen.
Quelle: Agenturen





